BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1950
Januar 1950

Montag, 9. Januar 1950


1. Mose 7,1-9.13-16; Psalm 46,1-5

Nicht nur Noah und seine Familie, sondern auch allerlei Tiere sollten in der Arche Schutz finden – von jeder Art ein Paar und von den reinen Tieren sieben Paar. – Es könnte nun jemand denken: Wie konnte Noah den Befehl ausführen, wie konnte er insbesondere die wilden Tiere hereinbringen? Darauf ist zu erwidern, daß wir hier sehen: Die Tiere nahten sich von selbst dem Rettungsschiff. [Vers 9 u. 15.] Vermöge des von Gott in sie gelegten Instinktes kamen sie! – Man hat es häufig beobachtet, daß auch Tiere große Gefahren oder Bedrohungen im Voraus ahnen und denselben zu entrinnen suchen. Geschieht es doch auch heute, daß vor dem Ausbruch eines Erdbebens oder eines Orkans die wilden Tiere keine Wildheit mehr zeigen, dagegen heftige Furcht und Ängstlichkeit verraten und die Nähe des Menschen suchen! So mag auch vor dem Ausbruch der furchtbaren Sintflut die ganze Tierwelt damals erregt und, in Todesangst gequält zu Noah und zur Arche getrieben worden sein. Als dann schließlich alles in der Arche in Sicherheit gebracht war, schloß unser großer Gott Selbst die Tür. Die gleiche Hand, die einige Tage später im Gericht die Fenster des Himmels öffnete und die Quellen der Tiefe hervorbrechen ließ, schloß hier zuerst die Arche, um Seinen Knecht Noah mit den Seinen in völlige Sicherheit zu bringen! – Auch wir sind durch die Erlösung in Christus Jesus für Zeit und Ewigkeit in Sicherheit gebracht, wie nur der große Gott der Liebe und der Herrlichkeit uns in Sicherheit bringen kann.

Am Schluß von Römer 8 heißt es: „Wirklich, ich bin gewiß, nicht Tod noch Leben, nicht Satansengel noch finstere Geistermächte, nicht Gegenwart nicht Zukunft oder irgendwelche Gewalttaten – weder Höhe noch Tiefe – nein, nichts in der ganzen weiten Welt wird uns je scheiden können von der wunderbaren Liebe, mit der Gott uns liebt und die uns in Christus Jesus, unserem Herrn, so nahegekommen und so völlig geschenkt ist!“ [Lies Ps. 91,1-12.]

Herr laß mich jetzt ganz tief über all dies nachdenken!

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