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JAHRGANG 1949
Juni 1949

Sonntag, 19. Juni 1949


1. Mose 3,17-19

Wie der über die Sachlange verhängte Fluch weit über sie hinaus bis die unsichtbaren Tiefen und Fernen Satans und Seines Machtbereichs hineinwirkt, so zuckt auch der Fluch, der den Erdboden trifft, noch jetzt der gesamten Kreatur durch alle Fasern ihres Daseins. Die Schöpfung ist also mit dem Abfall ihres Herrn und Hauptes die Verbindung mit Gott in vieler Hinsicht verloren gegangen und sie ist der Vergänglichkeit, der Knechtschaft unterworfen! [Lies Röm. 8,20; Jer. 12,4.11-12.] Verrohung und Verwilderung, Todesschmerz und Verwesung haben sich infolge des Sündenfalls der den Menschen umgebenden Natur bemächtigt. Auf das Gestalten folgt alsbald das Verfallen, auf das Entstehen das Vergehen! Sterben und Verderben ist in die Schöpfung eingedrungen. Ja, nachdem der Mensch, der von Gott bestellte Wächter, dem Argen verfallen ist, ist wie durch eine offene Tür ein ganzes Heer dämonischer Gewalten nicht nur in die geistige, sondern auch in die materielle Welt eingedrungen. Allerdings weist die Natur immer noch deutlich genug auf ihren herrlichen Urheber und Schöpfer hin; doch im Lichte Gottes betrachtet stimmt sie nicht mehr mit Ihm überein; denn der Geist des Widerstreits und der Selbstsucht, der gegenseitigen Bekämpfung und Vernichtung ist durch die Schuld des Menschen bis in alle Gebiete der Natur eingedrungen. Daß die Welt und die Natur dennoch bis heute fortbesteht, hat seinen Grund in dem ewigen Erlösungsratschluß Gottes, denn selbst die Schöpfung soll noch Teil bekommen an der wundervollen Freiheit, die die Kinder Gottes im Stand ihrer Verherrlichung besitzen werden!“ [Lies aufmerksam Röm. 8,21.22; 2. Petr. 3,10-14; Offb. 21,1-5.] Wir lesen: „Ich sah einen Strom lebendigen Wassers, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Throne Gottes und des Lammes. Und Seine Knechte werden anbetend Ihm dienen. Sie werden Sein Angesicht schauen und Sein Name wird an ihren Stirnen sein! Keinerlei Fluch wird dort mehr sein!“ [Lies Offb. 21,10-14.21-27.]

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