BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1949
Juni 1949

Sonntag, 12. Juni 1949


1. Mose 3,15; 1. Johannes 3,7-10; 2,15-17

Gott spricht zu der Schlange: „Ich will Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe, zwischen deinem Samen und ihrem Samen!“ Diese Feindschaft soll sich also fortsetzen. Ja, das Schlangengeschlecht und das wahre Menschengeschlecht sollen allezeit Feinde bleiben und sind es geblieben bis auf den heutigen Tag! Der Apostel Johannes schreibt: „Hieran erkennt man klar die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels: jeder, der nicht praktische Gerechtigkeit übt, ist nicht aus Gott geboren und ebenso derjenige, der seinen Mitgläubigen nicht liebt! – Geliebte Kinder, laßt euch von niemand irreführen: wer das tut, was vor Gott recht ist, der ist wirklich gerecht, wie Gott gerecht ist. Wer die Sünde tut, der ist aus dem Teufel, denn der Teufel hat vom Anfang an gesündigt. Hierzu ist der Sohn Gottes erschienen, daß Er die Werke des Teufels zerstöre. – Keiner, der aus Gott geboren ist, begeht Sünde, denn der Lebenskeim aus Gott bleibt in ihm. Ja, er kann nicht sündigen, denn er ist aus Gott geboren!“ Das ist der neue Mensch! – Gottlose, die Bibel hassende Menschen, mögen die wahren Gotteskinder nicht und reden übel von ihnen. Sie gehen ihnen aus dem Wege. Ja, die wahren Gotteskinder sind ihnen geradezu ein Dorn im Auge! Andererseits aber lieben die geheiligten Gotteskinder den Verkehr mit den Gottlosen nicht. Sie hassen sie zwar durchaus nicht, vielmehr lieben sie dieselben und möchten sie von Herzen gerettet wissen; sie bemühen sich auch darum. Doch das Wesen und das Unrecht gottwidriger Menschen hassen sie und können keine Freundschaft und Gemeinschaft mit ihnen halten. Ja, Gottes Wort erklärt geradezu, daß die, die sich mit den Gottlosen befreunden und eins machen, sich selbst als Widersacher Gottes erweísen. Es wird uns zugerufen: „Wißt ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft bedeutet gegen Gott?“ [Lies 2. Kor. 6,17 bis 7,1; vgl. Jes. 52,11; Offb. 18,4; Sprüche 5,1-14.]

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