BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1949
Juni 1949

Freitag, 10. Juni 1949


1. Mose 3,12.13; 2. Samuel 12,7-13a

Jede wirkliche Schuld muß unumwunden zugestanden und bereut werden; hüte dich vor sündhaften Entschuldigungen! Manche sind darin wahrhaft erfinderisch, die Schuld von sich abzuwälzen und sich reinzuwaschen. Sie sind wie ein Aal, den man nirgends festfassen kann – der einem aus den Händen entschlüpft. Solche gehören zu den Menschen die da sprechen: „Ich habe nicht gesündigt!“ und in denen keine Wahrheit ist. [Lies 1. Joh. 1,8.10.] Nein, der verlorene Sohn sagte nicht: „Meine Freunde haben Unrecht getan, indem sie mich zu diesem leichtsinnigen Leben verleiteten, sondern er spricht: „Vater, ich habe gesündigt!“ [Luk. 15,21; 18,9-14.] Ach wie schwer gehen doch diese Worte heraus! Da lernt man wohl leichter eine fremde Sprache, als die Sprache der Buße; doch eher gibt es keinen Frieden. Die Schrift sagt: „Wer seine Missetat leugnet – seine Sünde verbirgt, dem wird es nicht gelingen; wer sie dagegen bekennt und läßt, der wird Barmherzigkeit erlangen!“ [Sprüche 28,13.] Laßt uns doch wahr werden vor dem Angesicht des Allmächtigen, ganz wahr! Wir wollen unsere Sünde nicht mehr verschweigen, leugnen, entschuldigen oder verkleinern, sondern sie frei und offen in ihrem ganzen Umfang eingestehen. Ja, wir wollen unser böses Gewissen vor Gott bringen – Ihm, dem heiligen Vater, alles und alles sagen; Er will ja nicht unser Strafgericht und unseren Tod, sondern unsere Rettung, unser Bestes. Auch das Bekennen der Sünde vor einem geheiligten Menschen Gottes ist durchaus notwendig! [Jak. 5,16; Apg. 19,18.] Ja Gott liebt uns so heilig und innig, daß Er längst alle Vorkehrungen traf, um uns von unserer Schuld und vom bösen Gewissen vollständig zu befreien. Er hat Sich’s Seinen geliebten, eingeborenen Sohn kosten lassen, um uns vergeben und erlösen zu können. [Lies Joh. 3,16-18.] – Wo bist du Sünder, Verirrter und Schuldbeladener? Gott sucht dich; komm zu Ihm in Christus Jesus.

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