BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1949
Februar 1949

Montag, 21. Februar 1949


1. Mose 2,7-14

Der Herr pflanzte einen Garten in dem östlich gelegenen Land Eden, und setzte darein den Menschen, den Er geschaffen hatte.“ Als Adam zum ersten Mal seine Augen auftat - als er den Garten Gottes um sich her, den Himmel und die Himmelslichter über sich erblickte - als er bei jedem Schritt, den er tat, erkannte, wie Gott im Voraus an ihn gedacht und für ihn Sorge getragen hatte, da musste wohl sein Herz in Anbetung und tiefer Dankbarkeit seinem großen Wohltäter huldigen! Ebenso soll es bei uns sein, so oft wir die uns zuteilwerdenden Wohltaten Gottes genießen und aus Seinen Segensquellen schöpfen. Jeder Schritt unseres Lebens darf nun von Lobpreisung und großer mit der Tat erwiesener Dankbarkeit gegen unseren herrlichen Gott und Schöpfer begleitet sein. (Lies Kol. 2,6.7; 2. Kor. 4,14.15) Vergessen wir solche Dankbarkeit - nehmen wir die Geschenke der milden Hand des Herrn hin, ohne zu Ihm, dem großen Geber, aufzublicken, so bedeutet dies Abstumpfung des Herzens und beginnende Verfinsterung unseres Gewissens. Wahrlich, Anbetung und Dank kann unser erhabener Gott von jedem Menschen erwarten: „Denn Sein unsichtbares Wesen, Seine ewige Kraft und göttliche Größe, wie sie seit Erschaffung der Welt an Seinen Schöpfungswerken wahrgenommen wird, wird von den Menschen geschaut. Daher gibt es für sie keine Entschuldigung; denn obwohl sie Gott erkannten, haben sie ihn doch nicht als Gott geehrt, noch Ihm Dank dargebracht. So verfielen sie in ihren Überlegungen in Torheit und sind in nichtige Dinge hineingeraten, so dass ihr unverständiges Herz verfinstert wurde!“ (Lies Römer 1,16-25.) Wie viel mehr erwartet Gott Bewunderung und Anbetung von uns, denen nicht nur das Licht der Natur, sondern auch das unendlich hellere Licht der Gnade leuchtet! Uns ist ja Gottes wunderbare Liebe in Jesus Christus noch weit herrlicher als den ersten Menschen im Paradiese erschienen. (Lies Lukas 1,78.79; 2,11-14; Titus 3,4-7)

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