BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1948
November 1948

Mittwoch, 24. / Donnerstag, 25. November 1948


1. Mose 1,29.30; Psalm 136,1.25.26; 1. Tim. 6,17

Als Drittes wird durch Gottes Hand dem Menschen das ganze Gebiet der Nahrung zugewiesen und ins Auge gefaßt. Und doch behält Gott dieses Gebiet der Ernährung für Mensch und Tier unter Seiner Oberherrschaft und Verwaltung: dem Herrn gehört die Erde und alles, was auf ihr ist, der Erdkreis und seine Fülle!“ Darum beten wir auch zu unserem großen Gott und Vater: „Unser täglich Brot gib und heute!“ [Psalm 24,1; Lies Psalm 104,1.5.14.15.27.28.] Wir sehen: der Wille Gottes gab ursprünglich dem Menschen wie auch den Tieren pflanzliche Nahrung. Den Tieren wird das grüne Kraut zugewiesen, die Menschen haben darüber Anrecht auf die Fruchtbäume und vieles andere. Entsprechend dem ursprünglichen Schöpferwillen Gottes sollten die Menschen zu ihrer Nahrung keine Tiere schlachten. Die gegenwärtig bestehende Tatsache, daß Menschen und Tiere sich gegenseitig aufreiben und töten, zum Teil auf gewaltsame und qualvolle Art, ist in der ursprünglichen Schöpferordnung Gottes in keiner Weise begründet oder vorgesehen! Anfänglich herrschte ja Friede zwischen Mensch und Tier und ebenso bei den Tieren untereinander! Es ist also beachtenswert, daß erst nach der Sintflut Noah von Gott die Ermächtigung erhalten hat, das Fleisch der Tiere in gleicher Weise wie die Feld- und Gartenfrüchte zur Ernährung zu verwenden.[Lies 1. Mose 9,1-4] Die ganze Schöpfung Gottes war ursprünglich auf Fortpflanzung, nicht auf Zerstörung angelegt! – Daß der Mensch ohne Fleischnahrung leben und gedeihen kann, bestätigt vielseitige Erfahrung. Es gibt Völker, die sich nur von Pflanzenkost und von der Milch ihrer Herden nähren und höchst selten Fleisch genießen! So z.B. die nomadischen Araber und auch die Inder, die doch ein sehr schöner und intelligenter Menschenschlag sind. – Wir denken an das Schriftwort: „Aller Augen warten auf Dich, Herr, und Du gibst ihnen Speise zur rechten Zeit. Du tust Deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, mit Wohlgefallen!“ (Lies Psalm 145,15-21.) Liebes Kind Gottes, wenn Gott damals im Anfang so gütig und reichlich für die Nahrung der Menschen sorgte, so kann Er auch heute in dieser Notzeit dich und die Deinen jeden Tag sättigen und dir geben, was du bedarfst, wenn du Ihm vertraust. Er ist ja noch derselbe!

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