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JAHRGANG 1935
September 1935

Donnerstag, den 5. September 1935


2. Mose 37,6-9

Am Großen Versöhnungstage wurde das durch den Hohenpriester hereingebrachte Blut einmal auf diesen goldenen Sühndeckel, siebenmal vor die Bundeslade gesprengt. Einmal war genug für Gott, aber siebenmal nur genügend für das Herz und Gewissen des hinzunahenden Anbeters! [Lies 3. Mos. 16,13. 14.] - Wir müssen oft an die Vollkommenheit dessen erinnert werden, was unser Herr Jesus zu unserem Heil am Kreuz auf Golgatha vollbracht hat; vor Gottes Augen ist Christi vollbrachtes Erlösungswerk allezeit in seinem vollen Werte uns zugut! (Lies Hebr. 10,12-23.) - So völlig Gott in heiligem Zorn und Strafgericht Stellung nehmen muß gegen die Sünde, so völlig ist Er in all Seiner Macht und Herrlichkeit für den Sünder, sobald dieser seine Zuflucht nimmt zu dem heiligen Blut Christi, und auf Ihn, den Erlöser, Sein Vertrauen setzt. (Lies Röm. 3,21-26; [5,1. 2. 11; 8,31-39]!) - Nach Fertigstellung der Bundeslade sollte Mose „das Zeugnis“ hineinlegen, das Gott ihm ja noch hier auf dem Berge geben wollte - die heiligen Bundestafeln, auf welche Er Selbst mit Seinem Finger die 10 Gebote eingrub; dieselben werden „das Zeugnis “ genannt, und die Bundeslade die „Lade des Zeugnisses “. [Vgl. Kap. 25,16. 21; 40,2. 3.] Während aber jene „10 Gebote “ ein Zeugnis gegen den sündigen Menschen sind - ihn verurteilen und unter den Fluch bringen müssen, ertönt jetzt vom Himmel her ein ganz anderes Zeugnis Gottes an die Menschen! Der Apostel Johannes schreibt: „Wenn wir dem Zeugnis der Menschen schon vertrauen, so ist doch wahrhaftig Gottes Zeugnis noch viel sicherer und bedeutungsvoller, denn es ist Gottes Zeugnis über Seinen Sohn: Wer an den Sohn Gottes glaubt, der trägt dieses Zeugnis in sich; wer dagegen Gott kein Vertrauen schenkt, der stellt Ihn als Lügner hin; er glaubt ja nicht dem, was Gott von Seinem Sohn bezeugt! - Dies aber ist die wohlbezeugte Kunde: Gott hat uns ewiges Leben gegeben, dasselbe Leben, das Sein eigener Sohn hat! Wer also den Sohn Gottes zu eigen hat, der hat auch das Leben; wer aber den Sohn Gottes nicht hat, der hat dieses Leben nicht. Dies habe ich euch, die ihr euch dem Namen des Sohnes Gottes anvertraut habt, geschrieben, damit ihr völlig gewiß seid und es klar wißt, daß ihr ewiges Leben habt!“ - Und an anderer Stelle bezeugt uns derselbe Apostel: „Aus Christi Fülle haben wir alle empfangen - eine Gnade um die andere! Einst wurde ja das Gesetz durch Mose gegeben; die volle, herrliche Gnade und Wahrheit aber ist uns durch Jesus Christus geoffenbart worden. [Lies Gal. 3,1-14!] Niemand hat Gott jemals gesehen; doch der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat Ihn uns kundgemacht!“

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