BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1926
Juli 1926

Donnerstag, den 15. Juli 1926


4. Mose 20,2-5; (vgl. 2. Mose 17,1-7)

Wie so manchmal machte sich auch hier der Wassermangel fühlbar. In der Wüstenglut ohne Wasser zu sein - das bedeutete Sterben für dieses große Volk. An ihren wunderbaren Gott, der Sich ihnen bisher in so mächtiger Treue und Fürsorge bewiesen, dachten - mit Ihm rechneten sie in keiner Weise. Ihre Führer mußten schuld sein! Wie die Väter vor 38 Jahren, so haderte jetzt das neue Geschlecht mit Mose und überhäufte ihn mit Vorwürfen. Sie wünschen, sie wären umgekommen mit den vielen, die in der Wüste dahingestorben waren. Ja: „Wie oft waren sie widerspenstig gegen Ihn in der Wüste - betrübten Ihn in der Einöde! Und sie versuchten Gott wiederum und kränkten den Heiligen Israels! Sie gedachten nicht an Seine Hand - an den Tag, da Er sie von dem Bedränger erlöst hatte!“ - Wie unmutig und mißmutig können Kinder Gottes sein! - [Man denke an den Propheten Jona und lese wenn möglich seine kurze Geschichte: Jona Kap. 1 - 4!] - Sind wir nicht vertrauensvoll einig mit dem Willen Gottes - rechnen wir nicht mit Seiner Treue, dann verdunkelt sich uns der Blick - dann vergessen wir all Seine unverdienten Wohltaten - dann sehen wir nur Mangel und Ungemach! Weißt du nicht, liebes Gotteskind, daß Murren eine schwere Sünde ist - eine Beleidigung deines liebenden Gottes, die nicht ungestraft bleiben wird? - „Warum murren die Leute im Leben also? Ein jeglicher murre wider seine eigene Sünde!“ (Lies 1. Kor. 10,9-13; Phil. 2,14-18.) - Es gibt allerdings in der sichtbaren Welt nichts, was unser Innerstes befriedigen könnte. Aber bisher hat Gott unsere Seele wunderbar gespeist und gestärkt mit dem himmlischen Manna. Und Christus Jesus, der Fels des Heils, hat allezeit unser innerstes Dürsten gestillt, wenn wir aus den verborgenen Quellen Seiner Liebe und Seines Wortes tranken! Wollen wir nicht von neuem Seiner freundlichen Aufforderung folgen: „Wen da dürstet, der komme zu Mir und trinke - der nehme das Wasser des Lebens umsonst?“

Und wenn dein Dürsten noch nie wirklich gestillt wurde, liebes Herz - willst du nicht heute, statt zu murren oder zu verzweifeln, zu Jesus kommen, der so freundlich spricht: „Kommet her zu Mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid und Ich will euch erquicken!“ (Lies Joh. 7,37.38; Matth. 11,28-30; Ps. 63,1-8!) - Freilich, wenn wir ohne persönliche Verbindung mit Jesus durch dies Leben gehen, dann ist es „ein Land öder Steppen und tiefer Gruben - ein Land der Dürre und des Todesschattens“. Dann muß unsere Seele umkommen auf dem Wege. Aber das ist nicht der Wille Dessen, der die Liebe ist! „Gott sandte Jesum, den großen Heiland - Er sandte Jesum und macht’ mich los! Du heilst, o Liebe, all meinen Jammer; Du stillst, o Liebe, mein tiefstes Weh!“ - Ja, Jesus allein kann dir helfen, wer du auch seiest - ein Murrender, Unzufriedener - oder ein Tiefbekümmerter - oder ein abgewichenes Gotteskind, das einmal bessere Tage gekannt hat - oder ein befleckter Sünder, den seine Sünde quält! Jesus hat Hilfe und Heil - Jesus hat Frieden und Freude - Jesus hat Befreiung aus finsterster Sündenknechtschaft für dich - Jesus kann auch das schwerstgedrückte Gemüt erquicken. O, komm zu Ihm, wie du bist! -

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