BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1923
März 1923

Donnerstag, den 22. März 1923


4. Mose 14,18; Josua 24,19.20

„Aber keineswegs hält Er für schuldlos den Schuldigen.“ Es verrät völlige Unkenntnis über Gott, wenn die Menschen - sogar mitten in der Christenheit - meinen, Gott werde es so genau mit der Sünde nicht nehmen, so ernst die Schuld nicht heimsuchen. „Ihr irret,“ muß man solchen zurufen, „indem ihr die Schrift nicht kennet, noch die Kraft Gottes!“ „Jehova - in den Himmeln ist Sein Thron; Seine Augen schauen, Seine Augenlider prüfen die Menschenkinder!“ Wir können selbst unsere geheimsten Sünden nicht verbergen, nicht einmal verringern vor den Augen Gottes. Der einzige Weg, wie ein Schuldiger schuldlos vor Gott und Menschen werden kann, ist die Zufluchtnahme zu der wunderbaren Erlösung, die Gott Selbst in Jesu Opfer auf Golgatha bereitet hat - die uns nun angeboten wird aus freier Gnade. Diese Erlösung war in den Tagen Mosis noch nicht vollbracht und geoffenbart, obwohl Gott schon mit derselben rechnete. Alle Gnade und Vergebung, die Er von Anbeginn der Welt erteilt hat, konnte Er frei und umsonst schenken, weil Er schon vorausblickte auf die herrliche Rettung, die Christus schaffen sollte. (Vgl. Röm. 3,23-26.) Aber gerade weil diese Erlösung Ihn so viel gekostet hat - das Blut Seines eingeborenen Sohnes, deshalb nimmt Gott es so genau mit der Sünde. Niemand kann mit unvergebener Sünde durchschlüpfen in den Himmel! Der Weg des offenen, reuigen Geständnisses und der aufrichtigen Herzens- und Willensentscheidung für Jesus und gegen die Sünde ist der einzige Weg zur Freisprechung und Begnadigung bei Gott! (Lies Psalm 51.)

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