BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1922
November 1922

Mittwoch, den 15. November 1922


4. Mose 12,14-16; 1. Petri 1,13-24; 3,8-17

Gleichgültigkeit und Gehenlassen im Blick auf die Sünde eines Mitgläubigen wird ebenso gestraft von Gott, wie selbstgerechtes und hartes Urteilen. Vielfach ist es nur Schwäche, Trägheit und Schonung für die eigenen Fehler, wenn man den Bruder, die Schwester in Sünden geraten sieht und das in gleichmütiger Duldung erträgt. Man hat kein Gefühl für die so sehr verletzte Ehre Gottes! Ja, Gottes Ehre kommt hier in Betracht. Dem Hause Gottes, zu welchem alle wahren Gläubigen gehören, geziemt Heiligkeit. Und wir sind mitverantwortlich, daß diese Heiligkeit gepflegt und nicht verletzt, vertieft und nicht befleckt werde! - Der Herr Jesus sagt uns: „Ihr seid schuldig, einander die Füße zu waschen!“ d. h. in tiefer Demut in gegenseitiger heiliger Liebe und Sorge einander zur praktischen Reinigung zu helfen. Der Heilige Geist will Sein Reinigungs- und Heiligungswerk in uns, aber auch durch uns vollbringen. Wir sollen einander helfen, frei zu werden von „jeder Befleckung des Fleisches und des Geistes und die Heiligung zu vollenden in Gottesfurcht!“

Gott ruft Seinen Kindern zu: „Seid heilig, denn Ich bin heilig!“ Und wenn wir Den als Vater anrufen, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so gilt es, die Zeit unserer Fremdlingschaft hier auf Erden in heiliger Furcht vor der Sünde - in tiefer Ehrfurcht vor Gott zu wandeln und „aufeinander achtzuhaben“, die gegenseitige heilige Liebe zu üben. „Ein jeder von uns gefalle dem Nächsten zum Guten, zur Erbauung!“ (Lies Röm. 15,1-7.) - „Habet acht auf euch selbst! Wenn dein Bruder sündigt, so verweise es ihm, und wenn er es bereut, so vergib ihm. Und wenn er siebenmal des Tages an dir sündigt und siebenmal zu dir umkehrt und spricht: Ich bereue es! so sollst du ihm vergeben.“ (Luk. 17,3.4; lies Matth. 18,15-20!)

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