BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1922
November 1922

Donnerstag, den 2. November 1922


4. Mose 12,1-3

„Und Mirjam und Aaron redeten wider Mose wegen des kuschitischen Weibes, das er genommen hatte.“ Was die Veranlassung gab zu dem vorliegenden Zwischenfall, wissen wir nicht. Es kann auch unter Gotteskindern, ja, unter Dienern und Dienerinnen Gottes gar leicht durch ein unwachsames, liebloses Wort Unfriede entstehen. (Lies Phil. 2,1-4; 4,1-3; 1. Petr. 3,8-12.) Wie sehr sollten wir wachen, um Bewahrung beten und einander mit Liebe und Ehrerbietung zuvorkommen - unsere Gedanken und Worte hüten und heiligen lassen! (Lies Ps. 34,13 [Luther 34,14]; Ps. 39,1a [Luther 39,2a]; Ps. 141,3; Spr. 21,23.) - Leider ist es häufig so, wie es hier der Fall war, daß ein gewisser Gegensatz besteht zwischen der Familie des Mannes und seiner Frau; Schwägerinnen oder Schwiegermutter und Schwiegertochter stehen oft nicht gut miteinander, auch in gläubigen Familien. Es sollten aber Kinder Gottes von beiden Seiten alles dazu tun, um solche Familiengegensätze nicht aufkommen zu lassen. Viel Lieblosigkeit und Schmerz kann dadurch vermieden werden! - Und das „Reden wider einander“ - o, wieviel geschieht es unter dem Volke Gottes und wieviel Schaden, Streit und Herzeleid richtet es an! (Lies Jak. 3,14-17; 4,11.12.) „Eine gelinde Antwort wendet den Grimm ab, aber ein kränkendes Wort erregt den Zorn.“ (Spr. 15,1.)

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