BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1921
August 1921

Montag, den 22. August 1921


Habakuk 2,20

Und nun so ein wichtiges „Aber“, wie es in der Bibel manchmal vorkommt! Der Glaubende darf hinaufblicken und den Allerhöchsten in Seinem heiligen Palast - im Himmel - thronen sehen in unerschütterter Ruhe und Majestät als Schöpfer, Erhalter, Lenker und Richter des ganzen Weltalls. Die ganze Menschheit wird aufgefordert zum Stillewerden, zu ehrfürchtigem Schweigen und huldigender Beugung vor Ihm; denn Sein Gericht kommt. (Lies Zeph. 1,7; Röm. 1,18.) - Durch den Herrn Jesum hat dieser große Gott Sich geoffenbart als der Gott aller Gnade, welcher „nicht will, daß irgend jemand verloren gehe, sondern daß alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“! Deshalb gebietet Er jetzt durch das kostbare Evangelium „allen Menschen an allen Orten, daß sie Buße tun sollen“! Jetzt ist ja noch der Tag des Heils und der Gnade, da man in Jesus, dem Sohne Gottes, Tilgung aller Schuld und ewiges Leben erlangen kann durch Buße und Glauben. Denn „also hat Gott die Welt geliebt, daß Er Seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben“! - Wie nötig haben auch wir Kinder Gottes immer neu das ehrfürchtige Schweigen - das Stillewerden in Seiner heiligen Gegenwart - die anbetende Beugung vor Seiner Heiligkeit!

Herr, lehr’ mich schweigen,
Lehr’ mich stille werden -
Ganz still vor Deinem heil’gen Angesicht;
Verschließ mein Ohr den Dingen dieser Erden,
Laß mich vor Dir ganz klein und willig werden,
Zu hören, was dein Mund voll Gnade spricht!

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