BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1921
August 1921

Montag, den 1. August 1921


Habakuk 1,1

Inhalt von Kap. 1: Auf die Klage des Propheten, daß Frevel und Gewalttat in Juda herrsche (V. 2-4), antwortet Jehova, Er werde die Chaldäer erwecken, die als ein schreckliches, welteroberndes Volk das Strafgericht an Juda vollstrecken sollen, aber sich selbst vor Gott schwer verschulden werden, indem sie ihre eigene Macht zu ihrem Gott machen, d. h. sich selbst vergöttern. (V. 5-11.) Hierauf spricht Habakuk im Vertrauen auf den Herrn, der sich von alters her als der Heilige und Gerechte erwiesen hat, die Hoffnung aus, daß die angekündigte schwere Züchtigung nicht zum Untergang Israels führen werde! (V. 12-17.)

V. 1: Die Propheten hörten Gottes Aussprüche mit dem inneren Ohr und schauten sie auch zugleich, indem Gottes Geist ihnen das, was sie dem Volke als Gottes Botschaft verkündigen sollten, lebhaft und eindrücklich vor ihr inneres Auge stellte! - Das Wort „Ausspruch“ heißt soviel als Orakel - göttlicher Ausspruch. Petrus sagt im Blick auf das Alte Testament: „Die Weissagung wurde niemals durch den Willen des Menschen hervorgebracht, sondern heilige Männer Gottes redeten, getrieben vom Heiligen Geiste!“ (Vgl. 2. Tim. 3,15.16.) Wie wenige - selbst im Volke Gottes - stehen heute noch auf diesem klaren Felsenboden der göttlichen Inspiration hinsichtlich der ganzen Bibel - auch des Alten Testaments. Die Propheten, die heiligen Schreiber des Alten Bundes, beanspruchten nichts Geringeres als dieses: der Mund Jehovas, des lebendigen Gottes, zu sein! Welch unendliches Gewicht verleiht das jedem ihrer Worte für das Empfinden jedes Gottesfürchtigen! Wer in inniger Gemeinschaft mit Gott lebt, der bekommt „erleuchtete Augen des Herzens“; er „sieht auf das Unsichtbare“ und hört auf die dem natürlichen Menschen nicht vernehmbare Stimme Gottes! Für uns ertönt dieselbe vor allem in der Heiligen Schrift; sie ist Gottes Offenbarung. Die heiligen Schreiber waren in besonderem Sinne und Maße vom Heiligen Geiste erleuchtet. (Vgl. 4. Mos. 24,2-4; 2. Sam. 23,1-3.)

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