BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1921
Februar 1921

Sonntag, den 20. Februar 1921


4. Mose 8,1-3

Die tägliche Bedienung und Zurichtung des goldenen Leuchters im Heiligtum gehörte zu den ersten Obliegenheiten des Hohenpriesters, deshalb wird dieselbe hier erwähnt. Gott, der Selbst Licht ist (1. Joh. 1,5), wollte Sein Heiligtum hell erleuchtet haben; hier gab es keine Finsternis. Aaron hatte dafür zu sorgen, daß die Lampen hell brannten, daß nichts ihre Leuchtkraft beeinträchtigte.

Christus ist der große Lichtspender Gottes. Er spricht: „Ich bin das Licht der Welt!“ Vor allem ist Er das Licht des Hauses Gottes. Wer zu diesem Hause gehört, den will Er erleuchten und durchleuchten. In Eph. 5 wird dem Schläfrigen zugerufen: „Wache auf, der du schläfst und stehe auf den Toten, und Christus wird dir leuchten!“ Wenn du Ihm angehörst, dann wohnt Er durch den Heiligen Geist in deinem Herzen und will auch in deinem Wesen und Wandel alles Finstere, Unwahre, Unklare ausscheiden, „also, daß sich kein Gebiet Seinem Einfluß mehr entzieht“! Er sagt: „Wenn nun dein ganzer Leib licht ist und keinen finsteren Teil hat, so wird er ganz licht sein, wie wenn die Lampe mit ihrem Strahl dich erleuchtete!“ (Luk. 11,36.) Die Priester durften all ihre Dienste im Heiligtum verrichten im Scheine des siebenfachen Lichtes, das von dem goldenen Leuchter ausging. Und wir, die Priester Gottes in der Jetztzeit, dürfen wandeln und all unsere täglichen Geschäfte verrichten im Lichte des Angesichts Christi, unseres herrlichen Herrn. Eines darf das andere aufmuntern und anspornen, vor allem durch Treue und Freudigkeit im Wandel, dann aber auch durch ein ermutigendes Wort: „Komm, laß uns wandeln im Lichte des Herrn!“

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