BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1919
September 1919

Sonntag, den 7. September 1919


Jona 2,2

„Und Jona betete zu dem Herrn, seinem Gott, aus dem Bauche des Fisches.“ Es gibt, solange wir in diesem Leben sind, keine Stätte, wie schrecklich sie auch sei, und keine Lage, wie verzweifelt sie auch scheine, aus welcher der Mensch sich nicht betend an Gott, den Allerhöchsten, wenden könnte und dürfte. Das ist eine Tatsache, so unaussprechlich groß und herrlich und tröstlich, daß wir sie nicht genug bedenken und rühmen können. Könige und Minister, die Hochgestellten und Einflußreichen dieser Welt sind meistens für die Bedrängten und in Not Befindlichen schwer oder gar nicht zu erreichen! Der große Gott aber, der Sich uns in Jesus Christus als die Liebe geoffenbart hat, ist jedem Menschen erreichbar, ja nahe, und Er spricht: „Rufe Mich an in der Not, so will Ich dich erretten, und du wirst Mich preisen!“ (Ps. 50,15.) Wie es auch um dich stehen möge, du Menschenkind - wer du auch seiest, was du getan haben und wo du dich befinden mögest - es gibt von dir aus eine ganz unmittelbare Verbindung mit dem großen Gebetserhörer.

O ruf Mich an! so will der Herr dich weisen,
O ruf Mich an in jeder Not!
Ich will dich retten und du sollst Mich preisen,
O ruf Mich an - Ich bin dein Gott!
O ruf Ihn an! Du tust es nie vergebens,
Er blickt auf dich, Sein Liebesplan
Begehrt auch dich zum Erben ew’gen Lebens -
O ruf Ihn an, o ruf Ihn an!
Nur Er allein - nur Jesus kann befreien
Von Schuld und Not, vom Sündenbann;
Er will dein Leben heilen und erneuen -
O ruf Ihn an, o ruf Ihn an!

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