BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1919
September 1919

Mittwoch, den 3. September 1919


Jona 1,11.12

In dem Sturme den Zorn Gottes über Jonas Ungehorsam fürchtend, fragen ihn nun die Schiffsleute: „Was sollen wir dir tun, damit das Meer sich gegen uns beruhige?“ Sie wagen nicht, nach eigenem Ermessen zu handeln. Ihre Ehrfurcht vor dem lebendigen Gott des Propheten ist so groß, daß sie von diesem hören wollen, was nach dem Gesetz seines Gottes die angemessene Strafe für seinen Ungehorsam sei. Jona empfindet ganz klar, daß er für seine Auflehnung wider Gott den Tod verdient habe, und ist willig, die verdiente Strafe zu erleiden. Er sagt den Männern: „Nehmet mich und werfet mich ins Meer, so wird das Meer sich gegen euch beruhigen; denn ich weiß, daß dieser große Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist!“ - In diesem unumwundenen Bekenntnis seiner Schuld ist uns Jona vorbildlich; willig beugt er sich und spricht sich selbst das göttliche Urteil. - Darauf wartet Gott heute bei dem sündigen Menschen, daß er sich schuldig spreche, daß er Gott recht gebe und sich unter Sein Urteil beuge, wie es in Röm. 3,10-19 und anderen Stellen ausgesprochen ist - daß er es offen ausspreche: „Ich habe mit meinen Sünden den Tod, die ewige Verdammnis verdient!“ Auf solches Bekenntnis hin kann Gott begnadigen und ein ganz neues Leben schenken!

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