BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1918
Oktober 1918

Sonntag, den 20. Oktober 1918


Amos 5,1-4

Wie schon in Kap. 4,12.13 angekündigt, war das endgültige Gericht, der Untergang des Zehnstämmereiches, nahe. Amos muß im Namen Jehovas ein Klagelied über das Volk anheben; es soll im göttlichen Gericht - durch die Belagerung und Wegführung seitens der Assyrer - dezimiert, d. h. bis auf ein Zehntel vernichtet werden, und dieses elende Zehntel soll unter die Heiden gemengt werden!

Sowohl Gott als der Prophet lieben das abtrünnige Volk und der letztere unterbricht seine Strafreden immer wieder durch Bußrufe und Bitten zur Umkehr: immer noch bietet Gott den aufrichtig Buße Tuenden die Hand zur Rettung! Er bittet: „Suchet Mich und lebet!“ - Dieser göttliche Gnadenruf ergeht auch heute noch an die Menschenkinder. Gott allein ist die Quelle alles Heils und alles Lebens für jede einzelne Seele! Losgelöst von Ihm ist Tod und Verderben, ewige Nacht und Qual das Teil des Menschen, der ja ursprünglich zu Gott und für Gott geschaffen ist! Gott und der Mensch sind durch die Sünde und den Abfall des letzteren weit auseinander gekommen. Aber Gott liebt und sucht den Menschen, um ihn zu retten. Er hat zu seiner Erlösung und Seligmachung Seinen eigenen Sohn, den Herrn Jesum Christum, in die Welt gesandt und in den Tod gegeben. Nun soll der Mensch seinerseits auch Gott suchen und Ihn in Jesus finden! Jesus sagt: „Niemand kommt zum Vater als durch Mich! Wer Mich findet, der findet das Leben und erlangt Wohlgefallen von Gott. Wer aber an Mir sündigt (oder an Mir vorübergeht), tut seiner eigenen Seele Gewalt an; alle, die Mich hassen, lieben den Tod!“

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