BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1918
August 1918

Sonnabend, den 24. August 1918


3. Mose 24,12

Mose, der Mann Gottes, fällt trotz aller Weisheit und Erfahrung, die ihm eigen war, nicht gleich ein Urteil in der Sache, sondern wartet auf die Entscheidung des Herrn, auf das Urteil Seines Mundes. – Wir glauben häufig, schon gleich zu wissen, was zu geschehen hat und handeln oft eigenmächtig und voreilig, anstatt zu prüfen, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille unseres Gottes ist – anstatt Ihn zu fragen und von Ihm Klarheit und Leitung zu erbitten; daher unsere häufigen Fehlgriffe! Möchten wir wenigstens stets hinterher merken, wenn wir einen solchen getan haben! Es herrscht im allgemeinen unter dem Volke Gottes so wenig Verständnis und Erfahrung hinsichtlich der Offenbarung, Leitung und Darreichung des Herrn; man kennt und übt so wenig das Warten auf Ihn, die kindliche Abhängigkeit von Ihm! – Wie gewöhnt war doch z. B. ein David, in all seinen Angelegenheiten den Herrn zu befragen, Ihn um Seine Leitung zu bitten und dieselbe klar und deutlich zu erfahren! (Lies 1. Sam. 23,2-5; 30,8; 2. Sam. 2,1; 5,17-25; Ps. 25,4.5; 27,11; 43,3; 119,33-35; 143,10.) – Die ersten Bedingungen für den, der so die Leitung und Beratung des Herrn erfahren möchte, sind: tägliches treues Erforschen der Heiligen Schrift und Befolgung derselben – in schwierigen Lagen und Fragen ein stilles Warten und Vertrauen auf Ihn und auf Seine treue, weise Beratung und Führung! (Ps. 37,5-7; 40,1-4.) Ach, daß es nicht so oft von dem Volke Gottes heißen müßte: „Sie warteten nicht auf Seinen Rat!“ (Ps. 106,13.)

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