BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1918
Mai 1918

Dienstag, den 14. Mai 1918


Joel 2,18.19

Sobald der Herr aufrichtige Beugung sieht, ist Sein liebendes Herz bereit, Seinem Volke Erbarmen und Vergebung zuteil werden zu lassen; die selbstverschuldete Bedrängnis desselben jammert Ihn. Nie läßt Er ein wahres Schuldbekenntnis und Flehen um Gnade unbeantwortet. - Die Verse 19-27 dürfen wir zunächst wohl als eine Erhörung und Hilfe auffassen, welche dem Volke in den Tagen des Propheten zuteil wurde, nachdem es seiner Aufforderung zu einer tiefen Beugung und Buße entsprochen hatte. Gott hob die durch die Heuschreckenplage und Dürre entstandene Hungersnot auf, indem Er ihnen erquickenden Regen sandte und neue, gute Ernten in Aussicht stellte. Er vertrieb - wohl durch einen starken Wind - das schreckliche Heuschreckenheer und ließ es sein Ende finden in der südlich gelegenen Wüste, sowie in dem „vorderen Meer“ (d. i. das Tote Meer) und in dem „hinteren Meer“ (d. i. das Mittelländische Meer). - Israel sollte wieder essen und satt werden, vor allem aber durch die Güte seines Gottes zu neuer und tieferer Erkenntnis Seiner Selbst und zur Reinigung von allem Götzendienst gelangen. Die umwohnenden Nationen sollten keinen Grund mehr haben, Israel oder dessen Gott zu verhöhnen. Innere Segnung sollte mit der äußeren Hand in Hand gehen. - Es ist wunderbar und köstlich zu sehen, wie diese Erhörung dem Flehen in V. 17 entspricht, ja, dasselbe noch bei weitem übertrifft! Wahrlich, „Gott ist uns ein Gott der Rettungen und bei Jehova, dem Herrn, stehen die Ausgänge vom Tode!“ Wir kennen und erfahren Ihn wunderbar als Den, „der über alles hinaus zu tun vermag und über die Maßen mehr, als was wir erbitten oder erdenken“.

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