BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
November 1917

Mittwoch, den 28. November 1917


Psalm 112,5-6

Wie Gott gnädig und barmherzig ist, so wird auch Sein Diener, der Gläubige, gnädig und barmherzig sein (Lies Luk. 6,36; Eph. 5,1). Ein schlechter Dank für die uns widerfahrene Gnade wäre es doch, wenn wir hochfahrend oder gefühllos und hart sein wollten gegen solche, die in irgendeiniger Weise unseres Mitgefühls, unserer Hilfe oder unserer Vergebung bedürfen! Und doch – wie leicht geschieht’s und wie häufig kommt es vor, dass Kinder Gottes ihr Herz verschliessen vor dem Kummer, der Hilfsbedürftigkeit und dem Elend ihrer Mitmenschen (Lies Matth. 18,21-35; 1. Joh. 3,17-18). O, wie dunkel sieht es in dem Herzen eines lieblosen, unbarmherzigen, geizigen Christen aus! – Dem aber, der barmherzig und mildtätig ist, der gerne gibt und aushilft, geht es wohl: „Sich selbst tut der Wildtätige wohl, der Unbarmherzige aber tut seinem eigenen Fleische wehe.“ (Spr. 11,17.) Die Bibel ist voll von Ermunterungen und Verheissungen, welche uns Luft und Mut zum Geben und Wohltun machen sollen (Vergl. Spr. 11.24-25; Luk. 6,27-38). – Hier wird dem wohltätigen Gläubigen verheissen, dass der HErr ihm Gelingen geben wird, wenn ihm von Menschen Schwierigkeiten bereitet werden, und bewahrende Gnade, dass er seine Geschäfte redlich ausrichte! In Gott ist er so fest gewurzelt, dass er ewiglich nicht wanken wird; denn „wer den Willen Gottes tut, bleibt in Ewigkeit!“ (1. Joh. 2,17.) Sein Name ist im Himmel angeschrieben und auch auf Erden wird sein Andenken bleibend und gesegnet sein (Lies Luk. 10,20; Spr. 10,7-25). – HErr, gestalte mein Herz und Leben so, wie Dein Wort es mit hier vorzeichnet!

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