BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
November 1917

Montag, den 26. November 1917


Psalm 112,2-3

Diese Verse zeigen uns, dass die Psalmen vor allem für das Volk Israel geschrieben sind, welchem Gott Sein Wohlgefallen auch in besonderen äusseren Segnungen und Wohltaten bekundete. An den Patriarchen zum Beispiel, an einem Hiob und Josaphat sehen wir, wie äusseres Ansehen, Reichtum und Ehre Ihnen als Lohn ihrer Gottesfurcht verliehen wurden, obwohl sie daneben Segnungen höherer Art besassen, die ihnen teurer waren! – Im Neuen Testament dagegen werden die Armen und die Schwachen glückselig gepriesen, deren Reichtum und deren Kraft Christus ist. Keineswegs ist also unter den Christen Reichtum und Ansehen immer der Beweis eines gottesfürchtigen Wandels oder besonderer Gunst von Gott! Dennoch darf man sagen, dass die wahre Gottseligkeit, die sich im praktischen Leben bewahrheitet, zu allen Dingen nütze ist und dass sie auch heute für den Christen die Verheissung des Lebens hat – nicht nur des zukünftigen, sondern auch des jetzigen (1. Tim. 4,8). Jedenfalls ist es gewiss, dass der Mann, der Gott fürchtet und einen heiligen Wandel führt, für die gedeihliche Fortentwicklung seiner Familie das Beste tut, was er nur tun kann! Die Angehörigen und Nachkommen eines lauteren, aufrichtigen Gläubigen werden den Segen des HErrn spüren! Während die angesehensten Leute dieses Zeitlaufes samt ihren Werken und Leistungen wie die Spreu vom Winde der Zeit und der Geschichte verweht werden, besteht die von Gott gewirkte, in Wort und Tat sich bewährende Gerechtigkeit des wahren Gläubigen ewiglich. Spricht doch auch der Herr Jesus zu Seinen Jüngern: „Ich habe euch auserwählt und euch gesetzt, auf dass ihr hingehet und Frucht bringet und eure Frucht bleibe!“ (Joh. 15,16.) – So wollen wir denn im Tun des Willens Gottes, um Tun des Guten und Ihm wohlgefälligen uns üben und nicht lau und müde werden! Der HErr wird bald kommen und „einem jeden vergelten nach seinen Werken: denen, die mit Ausharren in gutem Werke Herrlichkeit und Ehre und Unverweslichkeit suchen, ewiges Leben“! (Röm. 2,7.)

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