BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
November 1917

Donnerstag, den 22. November 1917


3. Mose 22,26-28

Gott lehrt hier die Israeliten, dass in den ersten acht Tagen ein Tierlein unbedingt zu seiner Mutter gehört und dass es herzlos und unnatürlich wäre, es so frühe schon von derselben wegzunehmen und zu schlachten. Auch ginge es gegen das natürliche menschliche Gefühl und wäre eine Missachtung Seiner lebevollen Ordnung in der Schöpfung, wenn man ein Tier und sein Junges an einem Tage töten wollte. – Unser Gott will, dass wir auch in den natürlichen Dingen und Beziehungen Seine in der Schöpfung begründete Ordnung anerkennen sollen! Seine Gläubigen sollen sich auch in menschlichen Beziehungen ein zartes Empfinden und liebevolle Rücksicht anerziehen lassen durch Sein Wort und Seinen Heiligen Geist! „Der Gerechte erbarmt sich seines Viehes, aber das Herz der Gottlosen ist unbarmherzig“ (Spr. 12,10). Wenn ein Gläubiger gegen sein Pferd, seinen Ochsen oder seinen Hund ungerecht und unbarmherzig ist, dann wird er schwerlich seine Frau, seine Kinder und seine Untergebenen mit der nötigen Milde, Schonung und Freundlichkeit behandeln. Ein alter Christ sagte: „Wenn du dich bekehrt hast, so muss selbst dein Hund in der Ofenecke und dein Pferd im Stall etwas davon merken!“ – Grausamkeit, Härte und Unbarmherzigkeit gehören zu den betrübenden, aber leider sich häufenden Charakterzügen der Menschen in der letzten schweren Zeit! (2. Tim. 3,1-4.)

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