BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Jahrgänge -- 1917 -- 13. September
Diese BLZ Andacht: -- IM ORIGINAL -- Erweitert

Voriger Tag -- Nächster Tag

JAHRGANG 1917
September 1917

Donnerstag, den 13. September 1917


3. Mose 20,25-27

Israel sollte als das Gott geheiligte Volk einen klaren Unterschied machen in seinem täglichen Wandel zwischen Reinem und Unreinem. (Vergl. z.B. Kap.11). Dieses Unterscheidungsvermögen erlangten sie nur durch treues und genaues Erforschen der göttlichen Vorschriften, welche sehr vielseitig waren. – Wie gelangen nun auch wir als „Geliebte Gottes“ und „berufene Heilige“ zu einer klaren Erkenntnis des Willens Gottes für unser ganzes praktisches Leben und Verhalten? Selbst als Gläubige wissen wir aus uns selbst durchaus noch nicht in allen Stücken, was unserem Gott gefällt und was Ihm mißfällt! Wir müssen es erst lernen und nach und nach „durch Gewöhnung geübte Sinne bekommen zur Unterscheidung des Guten sowohl als des Bösen“ (Lies Hebr. 5,12-14). Wie einst Israel, so steht auch uns nur eine Quelle der Unterweisung im göttlichen Leben offen, das ist die Heilige Schrift. Nur durch treues und genaues Erforschen des Wortes Gottes, verbunden mit dem täglichen Befolgen der göttlichen Vorschriften, werden wir „geübte Sinne“ erlangen und immer besser „prüfen können, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist“ (Röm. 12,2). Vieles, was dem natürlichen Herzen vielleicht gut und zweckmäßig dünkt, ist in Gottes Augen durchaus nicht richtig und wohlgefällig. Und manches, was die Menschen „unschuldig“ und „harmlos“ nennen, ist – im Lichte Gottes und der Ewigkeit gesehen - alles andere als das. Für uns gelten die „Maße und Gewichte“ Gottes: “Alle deine Schätzung soll nach dem Sekel des Heiligtums geschehen!“ (3. Mose 27,25) – Machen wir daher als Kinder Gottes das Erforschen der Gedanken und des Willens Gottes aus Seinem heiligen Worte zu einer unserer wichtigsten Aufgaben! Wir vermögen das in jedem Beruf und in jeder Lage, in welche der HErr uns gestellt hat. Und was irgend unser Gott will – was irgend wir als Ihm wohlgefällig erkennen, das laßt uns als gehorsame Kinder üben. Wovor Er uns aber warnt – was in Seinen heiligen Augen nicht gut ist, das laßt uns meiden und fliehen! Auch uns gilt das Wort: „Ihr soll Mir heilig sein, denn Ich bin heilig, spricht der HErr; und Ich habe euch abgesondert…, um Mein zu sein!“

Vers 27: Zum Schluß verhängt Gott nochmals ausdrücklich die Todesstrafe über jeden Israeliten – Mann oder Weib - , der einen Totenbeschwörer- oder Wahrsagegeist hat; denn das Betreiben und Befördern dieser dunklen Lügenkunst gilt als Todsünde, welche Gott unbedingt nicht unter Seinem Volke dulden will.

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 06.03.2014 11:08 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)