BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Jahrgänge -- 1917 -- 10. August 1917
Diese BLZ Andacht: -- IM ORIGINAL -- Erweitert?

Voriger Tag -- Nächster Tag

JAHRGANG 1917
August 1917

Freitag, den 10. August 1917


Hosea 7,8

Gott hatte Israel aus allen Völkern der Erde herausgehoben, damit es Ihm heilig sei. (3. Mose 20,24.26.) Er wollte Sein Volk geschieden sehen von den Heiden, von deren Götzendienst und Sündenverderben, geborgen und gesegnet in Seiner heiligen Gemeinschaft! (4. Mose 23,9; 5. Mose 33,28; lies auch Gal. 1,3-5.) - Doch diesem ausgesprochenen Willen Gottes entgegen vermischte Israel sich mit den Heiden; sie lernten deren Werke und dienten ihren Götzen, und das wurde ihnen zum Fallstrick! (Ps. 106,35.36.) So glich das Volk einem Kuchen auf dem Feuer, welcher, wenn er nicht umgewendet wird, einerseits verbrennt, andererseits unfertig bleibt. - Gottes Volk bedarf der stets erneuten Wegwendung vom Irdischen und Hinwendung zu seinem Gott, sonst kann die Seele nicht gedeihen; sie nimmt Schaden. Nur wenn wir beständige Zuflüsse von oben haben, täglich uns erquicken und „erneuern lassen in dem Geiste unserer Gesinnung“ durch den verborgenen Umgang mit Gott und Seinem Wort, bleiben wir bewahrt vor Vermischung und Gleichstellung mit der Welt! (Lies Röm. 12,1.2.) Bleiben wir liegen, wie wir sind, indem wir dem Schwergewicht des alten Menschen nachgeben, der nach unten zieht, so verderben wir! „Ungestört war Moab von seiner Jugend an und still blieb es auf seinen Hefen liegen, wurde nicht ausgeleert von Faß zu Faß ... daher ist sein Geschmack ihm geblieben und sein Geruch nicht verändert!“ (Jer. 48,11.) O wie manche Kinder Gottes gleichen Moab; man merkt nichts von einer Umgestaltung in Jesu Bild, von einem Fortschreiten in der Liebe und in der Heiligkeit! Sie bleiben im alten Wesen stecken. War es vielleicht bei dir so bis heute?

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 26.01.2019 18:17 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)