BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
März 1917

Freitag, den 23. März 1917


Psalm 105,14-15

Kein Mensch darf die Auserwählten und Geliebten des Herrn bedrücken oder schädigen – es sei denn insoweit, als Er es zu ihrer Erziehung und Segnung zuläßt. Die Mächtigsten und Einflußreichsten in der Welt können ohne Gottes Zulassung keinen Finger gegen uns rühren, mögen sie im Herzen uns noch so sehr hassen und verachten um Christi willen! – Ein Pharao und ein Abimelech wurden schwer gestraft, wenn sie den Fremdlingen Gottes zu nahe traten (1. Mose 12,20.26; vergl. Auch 1. Mose 31,24; 35,5); sie mußten merken, daß sie es mit den „Lieblingen Gottes“ zu tun hatten, die Er „Wie den Augapfel im Auge“ schirmte! (Lies 5. Mose 32,10; 33,12) – Ja, wenn die Erlösten für Gott dastehen in ihrem Leben und Zeugnis, so tritt Gott auch wunderbar für sie ein und macht Sich mit ihnen eins. Sie sind Seine Gesalbten – ein königliches Priestertum, das Er in die Welt hineingestellt hat, um Seine Tugenden zu verkünden – Seine Propheten, die Empfänger und Träger Seiner Offenbarungen. – Stehen auch wir so in unserem täglichen Leben und Zeugnis da, daß unser Gott Sich unserer nicht zu schämen braucht, sondern Sich zu uns bekennen kann „angesichts der Menschenkinder“? (Psalm 31,19-20) Ach, wie wenig kennen und verstehen Kinder Gottes oft noch von der Stellung, Abgeschiedenheit und Würde, in welcher ihr Gott sie sehen möchte gegenüber der Welt!

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