BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
März 1917

Freitag, den 16. März 1917


3. Mose 19,11-12

Jede Aneignung fremden Gutes ist unrecht – mag es sich um eine Stahlfeder, einen Bleistift, ein Stück Zucker oder einen Tausendmarkschein handeln. Auch jede Übervorteilung oder sonstige Schädigung des Nächsten ist Unredlichkeit! – Häufiger als man meint, lasten auf dem Gewissen der Kinder Gottes noch kleinere oder größere Unredlichkeiten! Das Gesetz ist ein Spiegel, durch welchen Gott uns manche Sünde in unserem Leben aufdeckt. Paulus hielt es für notwendig, den geistlich so hochstehenden Ephesern zu schreiben: „Wer gestohlen hat, stehle nicht mehr!“ Sollten wir heute einer solchen Mahnung nicht bedürfen? – Kommt mir eine vielleicht lange zurückliegende Unredlichkeit – sei sie klein oder groß – ins Gedächtnis, so habe ich sie zu bekennen und wenn irgend möglich gutzumachen. (Vergl. 2. Mose 22,1-15; 3. Mose 5,20-26) Wir sind zu dem seligen Beruf des Gebens, des Wohltuns und Mitteilens bestimmt! (Lies Epheser 4,28; Apostelgeschichte 20,33-35) – Alle Lüge ist Gott ein Greuel; sie ist das Wesen Seines schlimmsten Feindes, des Teufels! (Johannes 8,44) Und wie tief ist sie unserem natürlichen Wesen eingepflanzt – so tief, daß die Bibel sagt: „Alle Menschen sind Lügner!“ Wie werde ich nun als Kind Gottes frei von jeder Unwahrhaftigkeit? Indem ich – wenn irgend ich mich bei einer Unwahrheit ertappe – dieselbe demjenigen bekenne, dem gegenüber ich sie begangen habe! (Epheser 4,25) – Das Erste und Wichtigste ist allerdings, daß ich mich vor Gott und meinem eigenen Gewissen der Lauterkeit und Aufrichtigkeit befleißige. Das wird aber zur Folge haben, daß ich mich bemühe, auch mit den Menschen stets die Wahrheit zu reden! (Kolosser 3,9-10)

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