BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1917
Februar 1917

Sonnabend, den 10. Februar 1917


Hosea 1,7-9

Im Gegensatz zu Israel sollte dem Hause Juda, dem Zweistämmereich, noch eine längere Gnadenzeit zuteil werden. Doch betont Gott ausdrücklich, daß Er Seine rettende Gnadenmacht nur da entfalten kann, wo man alles Vertrauen auf eigene Kraft und auf Menschenhilfe aufgegeben hat! Der Glaube fleht: „Schaffe uns Hilfe aus der Bedrängnis! Menschenrettung ist ja eitel. Mit Gott werden wir mächtige Taten tun; und Er, Er wird unsere Bedränger zertreten.“ (Ps. 108,13.) - Vers 8 und 9: Auch der Name des jüngsten Sohnes des Propheten kündigt das Gericht des Volkes an: Lo-Ammi, d. h. „Nicht-Mein-Volk“ sollte fortan der Name - nicht nur dieses Kindes, sondern ganz Israels sein. Sie hatten nicht gelebt, gehandelt und gewandelt wie Gottes Volk und Gott erklärt deshalb: „Ihr seid nicht Mein Volk, und Ich, Ich will nicht euer sein!“ - Zu keiner Zeit und unter keinen Umständen gibt Gott Sich mit dem äußeren Bekenntnis und der leeren Form des Glaubens zufrieden. Er will Wirklichkeit aus innerstem Herzen, bewiesen in der Tat, im praktischen Leben! Das kann auch heute unter dem Volke Gottes nicht eindrücklich genug betont werden. Törichte Jungfrauen, welche nur die Lampe, aber kein Öl des Geistes haben, klopfen vergeblich dereinst an die verschlossene Himmelstür! Der HERR spricht im Blick auf Seine Bekenner: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen! ... Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch ein fauler Baum gute Früchte bringen. Jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen!“ (Matth. 7,16-20; lies auch Röm. 8,5-9; 1. Joh. 3,7-10.)

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