BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1916
August 1916

Sonntag, den 13. August 1916


3. Mose 13,50-51

Das Ungöttliche ist nicht immer auf den ersten Blick als ungöttlich zu erkennen. Selbst der Priester durfte nicht alsbald das Urteil fällen, sondern hatte den mit dem Übel behafteten Gegenstand sieben Tage einzuschließen. In dieser Wartezeit mußte sich der wahre Charakter des Schadens zeigen. — Unerfahrene Gläubige meinen häufig, gleich von vornherein zu wissen, was gut oder böse, was dem neuen Leben schädlich oder unschädlich ist. Unser natürlicher Verstand kann uns jedoch hierin eher ein Hindernis als eine Hilfe sein. Solche Dinge müssen „geistlich beurteilt werden“, und um dies zu lernen, werden wir ins Heiligtum, in die Gegenwart Gottes gewiesen! Hier, im Verborgenen Seiner Gegenwart, gilt es, zu weilen und zu warten auf Gottes Unterweisung, die uns durch unseren großen Priester Jesus zuteil wird vermittelst der Heiligen Schrift, die Er allein uns aufschließen kann. Die Bibel enthält viel mehr ins einzelne gehende Anweisungen für unsere tatsächlichen Lebensverhältnisse, als die meisten Kinder Gottes meinen! Solche Unterweisung wird eben nur von denen gefunden, welche mit Ernst danach trachten, vor dem Angesicht Gottes zu leben und mit Fleiß zu forschen in der Heiligen Schrift, um ihren Wandel einzurichten und ihr Leben zu gestalten nach Gottes Wort. Wir müssen „durch die Gewohnheit geübte Sinne“ bekommen, um das Gute und das Böse im göttlichen Sinne unterscheiden zu können. (Hebr. 5,14.) Nur unter den heiligen Augen unseres großen Priesters Jesus werden uns die praktischen Belehrungen der Heiligen Schrift klar!

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