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JAHRGANG 1916
Juni 1916

Freitag, den 9. Juni 1916


Psalm 23

Zahllose Menschen wollen den Glaubensanker im eigenen Herzen befestigen. Der Anker muß außerhalb des Schiffes in Felsengrund fassen. Unser Heil ruht nicht in uns, sondern in dem, was Gott getan hat und ist. Die Tatsachen des Heils darf und soll unser Glaube anerkennen und ergreifen! Meine Gefühle wechseln, Gottes Liebe ist unveränderlich; mein Wandel ist mangelhaft, das Werk Jesu Christi vollkommen; meine Treue kann wanken, die erhobenen Hände Jesu, des Hohenpriesters in den Himmeln, sinken nicht. Satan ist viel mächtiger und listiger als ich, Jesus aber ist der ewige Sieger über Satan, Sünde, Welt und Tod; mein Gedächtnis kann vergebene Sünden aus der Vergangenheit heraufbringen, aber das Blut Jesu hat sie für ewig beseitigt; Sorgen und Schwierigkeiten wollen mein Herz erschrecken, aber der gegenwärtige Gott steht über allem! Glauben heißt, mit den Tatsachen Gottes rechnen, sie verwirklichen. (Hebr. 11,1.) Nun denn, gehe hin und stütze dich auf diesen Stab und Stecken: „Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. … Auch wenn ich wandelte im Tale des Todesschattens, fürchte ich nichts Übels, denn Du bist bei mir; Dein Stecken und Stab, sie trösten mich!“

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