BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1915
Oktober 1915

Montag, 4. Oktober 1915


3. Mose 8,7b

Der Leibrock des Hohenpriesters von seinem weißen Byssus, einem Baumwollgewebe, deutet hin auf die persönliche Reinheit Christi in Seinr menschlichen Natur, „welcher keine Sünde tat, noch wurde Trug in Seinem Munde erfunden“ (1. Petr. 2,22; vergl. 1. Joh. 3,5). - Das Oberkleid „ganz von blauem Purpur“ (vergl. 2. Mose 28,31-35), erinnert uns daran, daß unser Heiland Seinem Ursprung und Seiner Gesinnung nach „der Himmlische“ ist; Sein ganzes Wesen trug einen himmlischen Stempel. (Vergl. Joh. 3,13; 6,32; 1. Kor. 15,47-48.) Über dem blauen Oberkleid trug der Hohepriester das Ephod (2. Mose 28,5-14), einen Überwurf, das Hauptstück der hohenpriesterlichen Kleidung, dessen Stoff in Gold, Blau, Rot, Karmesin und Weiß kunstvoll gewirkt war. Das Gold deutet hin auf die göttliche Gerechtigkeit und Herrlichkeit, welche dem Herrn Jesu beigelegt ist. (Lies Hebr. 1,8-9; 1. Joh. 5,20b.) - In dem Blau erblicken wir auch hier Seine himmlische Gesinnung, ohne welche Sein hohepriesterlicher Dienst unmöglich gewesen wäre. - Der rote Purpur weist hin auf Christi Königtum; Er ist ein „königlicher Priester“, welcher Anrecht auf die Herrschaft über die ganze Erde hat (Sach. 6,13; Joh. 18,37). - Das Karmesin, ein dunkleres Rot, bezeugt, daß Er durch Leiden und Tod gegangen ist; ewig wird Er im Himmel geschaut werden als „das Lamm wie geschlachtet“ (Offenb. 5,6; vergl. Sach.13,6).

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