BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1915
Oktober 1915

Sonnabend, 2. Oktober 1915


3. Mose 8,6

Das Wasser ist in der Heiligen Schrift ein Bild des Wortes Gottes, angewendet in der Kraft des Heiligen Geistes und also neues göttliches Leben bewirkend. Unser großer Hoherpriester, der Herr Jesus, hat in Seiner Auferstehung die Seinigen mit Sich in einem neuen Leben vereinigt. Er sagt: „Weil Ich lebe, werdet auch ihr leben“ (Joh. 14,19). - Diese „Waschung mit Wasser“ ist also für die Gläubigen ein klares Bild von ihrer Wiedergeburt durch Gottes Wort und Geist (Tit. 3,5). Es ist dies „die Heiligung des Geistes“ (1. Petr. 1,2; 2. Thess. 2,13-14), d.h. Die durch den Geist Gottes vermittelst des Wortes Gottes bewirkte Ansonderung der Seele von Welt und Sünde für Gott und damit zugleich die Mitteilung des neuen göttlichen Lebens und Versetzung in das Reich Gottes. Deshalb sagt Jesus zu jedem natürlichen Menschen: „Wahrlich, wahrlich, Ich sage dir: Es sei denn, daß jemand aus Wasser und Geist geboren werde, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen“ (Joh. 3,5). Christus als der Auferstandene teilt in der Jetztzeit allen, die in Wahrheit persönlich zu Ihm kommen, dieses Leben mit; es ist das gleiche Leben in Ihm und in uns, den Wiedergeborenen, „das, was wahr ist in Ihm und in euch“ (1. Joh. 2,8). „Denn sowohl der, welcher heiligt (Christus), als auch die, welche geheiligt werden (die Gläubigen), sind alle von einem, um welcher Ursache willen Er Sich nicht schämt, sie Brüder zu nennen“ (Hebr. 2,11). So erblicken wir in Aaron und seinen Söhnen eine herrliche Darstellung von Christo, dem ewigen Hohenpriester, mit welchem die Seinigen schon jetzt als Priester verbunden sind vor Gottes Angesicht durch den Heiligen Geist.

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