BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1915
Juli 1915

Mittwoch, den 28. Juli 1915


Psalm 85,1-4

Dieser Psalm ist gedichtet von den Söhnen Korahs, die so gnädig verschont wurden von dem furchtbaren Strafgericht, welches ihr Vater sich durch Hochmut und Vermessenheit zugezogen hatte (vergl. 4. Mose 16 und 26,11). In ganz besonderer Weise wußten sie also die vergebende Gnade Gottes zu schätzen. Wie die meisten Psalmen, redet auch dieser von den zukünftigen Erfahrungen und Segnungen des Volkes Israel; doch ist er von großer praktischer Bedeutung für das Volk Gottes zu allen Zeiten. In welch wunderbarer Weise hat Gott uns in Seinem Sohn Seine Gunst und Gnade erzeigt, durch Jesu Blut hat Er alle unsere Ungerechtigkeit vergeben, unsere Sünde zugedeckt (V. 1-2). Gott hat Seinen gerechten Grimm nicht nur „zurückgezogen“, nein, Gottes eingeborener Sohn hat denselben völlig getragen für uns am Kreuze, so daß uns auch nicht eine Spur von diesem Zorn und Gericht treffen wird in Ewigkeit (lies Jes. 53,5). So kennen und rühmen wir, die Gläubigen, nun Gott als den „Gott unseres Heils“ (V. 4). Ernst ist es indessen, daß wir als Kinder Gottes den Unwillen unseres himmlischen Vaters erregen können, wenn wir nach unserer Bekehrung uns nicht üben in dankbarem Gehorsam und freudiger Hingebung an Ihn, unseren großen Gott. Deshalb schreibt Petrus den Gläubigen: “Wenn ihr Den als Vater anrufet, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeden Werk, so wandelt die Zeit eurer Fremdlingschaft in Furcht“ (1. Petr. 1,17-19).

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