BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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JAHRGANG 1915
Juli 1915

Mittwoch, den 7. Juli 1915


3. Mose 2,4-7

Das Speisopfer wurde in verschiedener Form dargebracht. Immer aber mußte Öl damit vermengt und darüber gegegossen und Weihrauch darauf gelegt sein. - Das Öl ist stets ein Bild von dem Heiligen Geiste, in dessen Kraft der Herr Jesus lebte und mit welchem Er bei Beginn Seines Dienstes gesalbt und versiegelt wurde. Der Weihrauch deutet hin auf den kostbaren Duft hingebender Weihe für Gott, welcher ununterbrochen von dem ganzen Wesen und Wirken, Denken, Wandeln und Reden unseres Heilandes zu Gott aufstieg. Während von dem Feinmehl und Öl nur das „Gedächtnisteil“, eine Handvoll, für Gott bestimmt war, kam aller Weihrauch mit dem Gedächtnisteil auf den Altar und wurde für Jehova „geräuchert“. Alles, was Jesus tat, möchte es auch zum Wohl der Menschen geschehen, diente zur Ehre und Verherrlichung Gottes und war Ihm geweiht. - Daß das Speisopfer vielfach gebacken oder geröstet und auch zerbrochen dargebracht wurde, weist darauf hin, daß der Sohn Gottes während Seines Erdenwandels durch Leiden, Mühsale und Bedrängnisse verschiedenster Art hindurchgehen mußte. Er wurde vom Teufel versucht, von den Menschen verachtet und verlassen, enttäuscht und geschmäht. Ja, wahrlich, Er war „ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut“ (Jes. 53,3). Doch gerade in den äußersten Proben und Prüfungen Seines Lebens bis zur letzten in Gethsemane und Golgatha hat Er Sich als der Vollkommene bewährt. Nichts als Reinheit und Heiligkeit, Liebe und Gerechtigkeit, Snaftmut und Demut offenbarte sich in Ihm, und Sein ganzes Leben war ein duftender Wohlgeruch für Seinen Gott und Vater!

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