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Startseite -- Bücher ATPsalm – 98-003 (Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder!)
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DIE PSALMEN

98 - Singet dem HERRN ein neues Lied, denn er tut Wunder! (Psalm 98,1-9)


PSALM 98,7-9

7 Das Meer brause und was darinnen ist, der Erdboden und die darauf wohnen. 8 Die Wasserströme frohlocken, und alle Berge seien fröhlich 9 vor dem HERRN; denn er kommt das Erdreich zu richten. Er wird den Erdboden richten mit Gerechtigkeit und die Völker mit Recht.

Im Neuen Testament wird die Befreiung und Segnung der Schöpfung und des ganzen Weltalls in unmittelbaren Zusammenhang gebracht mit dem Offenbarwerden der Kinder Gottes in himmlischer Herrlichkeit, wenn Christus, der Erstgeborene vieler Brüder, mit ihnen vom Himmel herabkommt zum Weltgericht und zur Weltreinigung beim Anbruch des Tausendjährigen Reiches. Die Propheten und Psalmen dagegen zeigen uns die Erlösung der Schöpfung aus dem Joch der Vergänglichkeit und des Verderbnisses an als Begleiterscheinung oder unmittelbare Folge der Erhebung und Segnung Jerusalems und Israels. Sollte dies nun im Widerspruch miteinander stehen? Keineswegs; es zeigt uns vielmehr die wunderbare Mannigfaltigkeit und Vielseitigkeit der herrlichen Absichten und Pläne Gottes für die Zukunft. Das Offenbarwerden der vorher zum Himmel entrückten Gemeinde mit Christo fällt ja nach den Voraussagen der Schrift gerade auf den gleichen Augenblick wie die Rettung und der Beginn der Segenszeit Israels! Daher verstehen wir es gut, daß in diesem Psalm von neuem die ganze Schöpfung zu Freude und Jubel aufgerufen wird. Der Herr Jesus kommt, „Er kommt“ dann inmitten Seiner himmlischen Heerscharen, umgeben von Seiner Verklärten Gemeinde im Kriegs- und Siegesgewand, um Sein in der Drangsalszeit bekehrtes Volk Israel von den Feinden zu befreien und das ganze Weltall zu erlösen von der ,,Knechtschaft des Verderbnisses“ dem namenlosen Jammer und Druck, der durch die Sünde des Menschengeschlechtes jahrtausendelang auf der gesamten Schöpfung gelastet hat. (Lies Röm. 8,19-22; Jes. 11,6-10; 65,17-25.)

Römer 8,19-22 -- 19 Denn das ängstliche Harren der Kreatur wartet auf die Offenbarung der Kinder Gottes. 20 Sintemal die Kreatur unterworfen ist der Eitelkeit ohne ihren Willen, sondern um deswillen, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung. 21 Denn auch die Kreatur wird frei werden vom Dienst des vergänglichen Wesens zu der herrlichen Freiheit der Kinder Gottes. 22 Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar. / Jesaja 11,6-10 -- 6 Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Parder bei den Böcken liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben. 7 Kühe und Bären werden auf der Weide gehen, daß ihre Jungen beieinander liegen; und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen. 8 Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter, und ein Entwöhnter wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken. 9 Man wird niemand Schaden tun noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land ist voll Erkenntnis des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt. 10 Und es wird geschehen zu der Zeit, daß die Wurzel Isai, die da steht zum Panier den Völkern, nach der werden die Heiden fragen; und seine Ruhe wird Ehre sein. / Jesaja 65,17-25 -- 17 Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken wird noch sie zu Herzen nehmen; 18 sondern sie werden sich ewiglich freuen und fröhlich sein über dem, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem schaffen zur Wonne und ihr Volk zur Freude, 19 und ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk; und soll nicht mehr darin gehört werden die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens. 20 Es sollen nicht mehr dasein Kinder, die nur etliche Tage leben, oder Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen; sondern die Knaben sollen hundert Jahre alt sterben und die Sünder hundert Jahre alt verflucht werden. 21 Sie werden Häuser bauen und bewohnen; sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen. 22 Sie sollen nicht bauen, was ein andrer bewohne, und nicht pflanzen, was ein andrer esse. Denn die Tage meines Volke werden sein wie die Tage eines Baumes; und das Werk ihrer Hände wird alt werden bei meinen Auserwählten. 23 Sie sollen nicht umsonst arbeiten noch unzeitige Geburt gebären; denn sie sind der Same der Gesegneten des HERRN und ihre Nachkommen mit ihnen. 24 Und soll geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören. 25 Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind, und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der HERR.

(Donnerstag 31.8.1916)

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