BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 3. Mose -- 048 (Das Einsetzungsopfer für die Priester)
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DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)
B - Das Gesetz der Priester und Reinheit (3. Mose 8-16)
1. Wie Mose die ersten Priester einsetzte (3. Mose 8,1-36)

g) Das Einsetzungsopfer für die Priester (3. Mose 8,22-24)


3. MOSE 8,25-29

25 Und nahm das Fett und den Schwanz und alles Fett am Eingeweide und das Netz über der Leber, die zwei Nieren mit dem Fett daran und die rechte Schulter; 26 dazu nahm er von dem Korb des ungesäuerten Brots vor dem HERRN einen ungesäuerten Kuchen und einen Kuchen geölten Brots und einen Fladen und legte es auf das Fett und auf die rechte Schulter. 27 Und gab das allesamt auf die Hände Aarons und seiner Söhne und webte es zum Webeopfer vor dem HERRN. 28 Und nahm alles wieder von ihren Händen und zündete es an auf dem Altar oben auf dem Brandopfer. Ein Füllopfer war es zum süßen Geruch, ein Feuer dem HERRN. 29 Und Mose nahm die Brust und webte ein Webeopfer vor dem HERRN von dem Widder des Füllopfers; der ward Mose zu seinem Teil, wie ihm der HERR geboten hatte.

Von dem Speisopfer, aus dem Korbe mit ungesäuertem Gebäck, nahm Mose das Gedächtnisteil und räucherte dasselbe gleichzeitig mit dem Fett des Friedensopfers „als lieblichen Geruch dem Jehova“. Doch zuvor legte er diese Dinge auf die Hände der Priester, die sie „webten“, d.h. feierlich hin und her schwenkten vor dem Herrn.*

* Wir wissen, daß das Fett hindeutet auf die kostbaren inneren, für Gott bestimmten Tugenden, Gefühle und Entschlüsse Christi, und daß das Speisopfer ein Bild ist von dem köstlichen, heiligen Leben Jesu auf Erden. (Vgl. die Opfer 3. Mose 1-7; Bibellesezettel vom Juli.)

So dürften die Gläubigen als Priester Gottes den Wert und die Kostbarkeit Christi, des teuren Opfers, wie sie in Seinem Leben und in Seinem Tode für Gott und für uns vorhanden ist, anbetend im Herzen bewegen und vor Gott bringen in Gedanken, Liedern, Worten und Gebeten! - V. 29: Die Kraft (dargestellt in den Schenkel) und die Zuneigungen (wohnend in der Brust), wie sie sich in der Dahingabe Christi, der teuren Opfers, offenbarten, waren in erster Linie Gott geweiht; Er ging hin nach Golgatha, „auf daß die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe und also tue, wie Mir der Vater geboten hat“ (Joh. 14,31).

Johannes 14,31 -- 31 Aber auf daß die Welt erkenne, daß ich den Vater liebe und ich also tue, wie mir der Vater geboten hat: stehet auf und lasset uns von hinnen gehen.

Dann aber dürfen auch die Gläubigen als Priester Gottes ihre Herzen an dieser Liebe und Kraft, mit der Jesus Sich Selbst für uns opferte, stärken und erquicken!

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:56 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)