BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
D. GESETZ 1: Das Bundesbuch (2. Mose 20-24)

1. EXKURS: Das Gesetz im Licht unseres Lebens in Christus (Römer 7,1-8,2)

h) In Christus werde ich nicht verdammt, denn in Ihm hat mich das Gesetz des Geistes befreit vom Gesetz der Sünde (Römer 8,1-2)


RÖMER 8,1

1 So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.

1. PETRUS 2,9.10

9 Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, daß ihr verkündigen sollt die Tugenden des, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht; 10 die ihr weiland nicht ein Volk waret, nun aber Gottes Volk seid, und weiland nicht in Gnaden waret, nun aber in Gnaden seid.

„Also ist jetzt keine Verdammnis für die, welche in Christo Jesu sind!“ Bedeutete Römer 7,25 eine Stufe der Befreiung und Heilserkenntnis für den Glaubenden, so ist die gleich darauffolgende von Römer 8,1-17 eine weitere solche und bedeutet, wie wir sehen, erst den eigentlichen, vollen Heilsstand, welchen Gott für all Seine Erlösten in Seinem geliebten Sohne bereitet hat – in welchem alle sich erfreuen und bewegen sollen immerdar:

Römer 7,25 -- Ich danke Gott durch Jesum Christum, unserm HERRN. So diene ich nun mit dem Gemüte dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleische dem Gesetz der Sünde. / Römer 8, 1-17 -- 1 So ist nun nichts Verdammliches an denen, die in Christo Jesu sind, die nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist. 2 Denn das Gesetz des Geistes, der da lebendig macht in Christo Jesu, hat mich frei gemacht von dem Gesetz der Sünde und des Todes. 3 Denn was dem Gesetz unmöglich war (sintemal es durch das Fleisch geschwächt ward), das tat Gott und sandte seinen Sohn in der Gestalt des sündlichen Fleisches und der Sünde halben und verdammte die Sünde im Fleisch, 4 auf daß die Gerechtigkeit, vom Gesetz erfordert, in uns erfüllt würde, die wir nun nicht nach dem Fleische wandeln, sondern nach dem Geist. 5 Denn die da fleischlich sind, die sind fleischlich gesinnt; die aber geistlich sind, die sind geistlich gesinnt. 6 Aber fleischlich gesinnt sein ist der Tod, und geistlich gesinnt sein ist Leben und Friede. 7 Denn fleischlich gesinnt sein ist wie eine Feindschaft wider Gott, sintemal das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht. 8 Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. 9 Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, so anders Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein. 10 So nun aber Christus in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der Sünde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. 11 So nun der Geist des, der Jesum von den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird auch derselbe, der Christum von den Toten auferweckt hat, eure sterblichen Leiber lebendig machen um deswillen, daß sein Geist in euch wohnt. 12 So sind wir nun, liebe Brüder, Schuldner nicht dem Fleisch, daß wir nach dem Fleisch leben. 13 Denn wo ihr nach dem Fleisch lebet, so werdet ihr sterben müssen; wo ihr aber durch den Geist des Fleisches Geschäfte tötet, so werdet ihr leben. 14 Denn welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder. 15 Denn ihr habt nicht einen knechtischen Geist empfangen, daß ihr euch abermals fürchten müßtet; sondern ihr habt einen kindlichen Geist empfangen, durch welchen wir rufen: Abba, lieber Vater! 16 Derselbe Geist gibt Zeugnis unserem Geist, daß wir Kinder Gottes sind. 17 Sind wir denn Kinder, so sind wir auch Erben, nämlich Gottes Erben und Miterben Christi, so wir anders mit leiden, auf daß wir auch mit zur Herrlichkeit erhoben werden.

„Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit. Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden umgestaltet in dasselbe Bild von Herrlichkeit in Herrlichkeit durch den Herrn, den Geist!“ „Glückselig das Volk, das den Jubelschall kennt! Herr, im Lichte Deines Angesichts wandeln sie – in Deinem Namen frohlocken sie den ganzen Tag, und durch Deine Gerechtigkeit werden sie erhöht!“ [Vgl. Psalm 40,1-3 (Luther 2-4); 127,7]

Psalm 40,2-4 -- 2 Ich harrte des HERRN; und er neigte sich zu mir und hörte mein Schreien 3 und zog mich aus der grausamen Grube und aus dem Schlamm und stellte meine Füße auf einen Fels, daß ich gewiß treten kann; 4 und hat mir ein neues Lied in meinen Mund gegeben, zu loben unsern Gott. Das werden viele sehen und den HERRN fürchten und auf ihn hoffen.

???????Psalm 127,7 gibts nicht ???????????????

Ja, wahrlich, es ist eine hohe Gnade, die uns geschenkt – eine herrliche, neue Stellung, die uns eingeräumt ist auf Grund des vollbrachten Erlösungswerkes Christi! [Lies 2. Timotheus 1,9.10; 1. Johannes 4,9.10.17-19]

2. Timotheus 1,9.10 -- 9 der uns hat selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach dem Vorsatz und der Gnade, die uns gegeben ist in Christo Jesu vor der Zeit der Welt, 10 jetzt aber offenbart durch die Erscheinung unsers Heilandes Jesu Christi, der dem Tode die Macht hat genommen und das Leben und ein unvergänglich Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium. / 1. Johannes 4,9.10.17-19 -- 9 Daran ist erschienen die Liebe Gottes gegen uns, daß Gott seinen eingeborenen Sohn gesandt hat in die Welt, daß wir durch ihn leben sollen. 10 Darin steht die Liebe: nicht, daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden. ... 17 Darin ist die Liebe völlig bei uns, daß wir eine Freudigkeit haben am Tage des Gerichts; denn gleichwie er ist, so sind auch wir in dieser Welt. 18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe. 19 Lasset uns ihn lieben; denn er hat uns zuerst geliebt.

Das Verdammungsurteil, das uns um unserer Sünde willen auf immer hätte von Gott weg verbannen – den Flammen der Hölle preisgeben müssen – es hat Ihn, unseren großen Erlöser, getroffen, da Er Sich freiwillig als unser Bürge dem göttlichen Gericht stellte: „Gott hat Ihn treffen lassen unser aller Ungerechtigkeit. Die Strafe zu unserem Frieden lag dort am Kreuz auf Ihm, und durch Seine Wunden ist uns Heilung geworden! … Er hat die Sünde vieler getragen.“ – „Denn des Menschen Sohn ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und Sein Leben zu geben als Lösegeld für viele!“ „Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit Sich Selbst und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht zu! Den, der Sünde nicht kannte, hat Er für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden Gottes Gerechtigkeit in Ihm!“ (Lies 1. Petrus 1,15-25; Johannes 3,16.17)

1. Petrus 1,15-25 -- 15 sondern nach dem, der euch berufen hat und heilig ist, seid auch ihr heilig in allem eurem Wandel. 16 Denn es steht geschrieben: "Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig." 17 Und sintemal ihr den zum Vater anruft, der ohne Ansehen der Person richtet nach eines jeglichen Werk, so führt euren Wandel, solange ihr hier wallt, mit Furcht 18 und wisset, daß ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem eitlen Wandel nach väterlicher Weise, 19 sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes, 20 der zwar zuvor ersehen ist, ehe der Welt Grund gelegt ward, aber offenbart zu den letzten Zeiten um euretwillen, 21 die ihr durch ihn glaubet an Gott, der ihn auferweckt hat von den Toten und ihm die Herrlichkeit gegeben, auf daß ihr Glauben und Hoffnung zu Gott haben möchtet. 22 Und machet keusch eure Seelen im Gehorsam der Wahrheit durch den Geist zu ungefärbter Bruderliebe und habt euch untereinander inbrünstig lieb aus reinem Herzen, 23 als die da wiedergeboren sind, nicht aus vergänglichem, sondern aus unvergänglichem Samen, nämlich aus dem lebendigen Wort Gottes, das da ewig bleibt. 24 Denn "alles Fleisch ist wie Gras und alle Herrlichkeit der Menschen wie des Grases Blume. Das Gras ist verdorrt und die Blume abgefallen; 25 aber des HERRN Wort bleibt in Ewigkeit." Das ist aber das Wort, welches unter euch verkündigt ist. / Johannes 3,16.17 -- 16 Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. 17 Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.
O Lamm Gottes, Du hast Selbst getragen
Unsern Fluch und unsrer Sünden Last.
Welcher Feind darf zu verdammen wagen
Uns, Dein Volk, das Du erlöset hast?
Ja, Dein Werk ist jetzt für uns vollendet –
ewig fest steht unser Heil in Dir;
Gottes Zorn ist von uns abgewendet –
Gottes Liebe nur genießen wir!
Nicht mehr lange, und Dich werden sehen
All die Deinen dort von Angesicht;
Jedes Herz wird dann Dich ganz verstehen,
Jeder Mund frohlockend preisen Dich!

In diesem wunderbaren achten Kapitel fließen die verschiedenen Ströme kostbarer Heilswahrheiten, welche nach und nach in unserem Brief behandelt wurden, zusammen und vereinigen sich zu einem göttlichen Lebensstrom, klar wie Kristall, der hervorkommt aus dem Throne Gottes und des Lammes und der sich ergießt in den Ozean einer ewigen Glückseligkeit! „Dem aber, der euch ohne Straucheln bewahren und vor Seiner Herrlichkeit tadellos darzustellen vermag mit Frohlocken – dem alleinigen Gott, unserem Heilande, durch Jesum Christum, unseren Herrn, Ihm sei Herrlichkeit, Majestät, Macht und Gewalt vor aller Zeit und jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.“

(Montag, 11. Juni 1934)

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