BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 2. Mose -- 096 (Das Lied Moses: b) Die Feinde, vor denen uns der HERR gerettet hat)
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)
C. Israel in der WILDNIS (2. Mose 15-19)

2. Das Lied Moses: b) Die Feinde, vor denen uns der HERR gerettet hat (2. Mose 15,4-13)


2. MOSE 15,3-8

3 Der HERR ist der rechte Kriegsmann; HERR ist sein Name. 4 Die Wagen Pharaos und seine Macht warf er ins Meer; seine auserwählten Hauptleute versanken im Schilfmeer. 5 Die Tiefe hat sie bedeckt; sie fielen zu Grund wie die Steine. 6 HERR, deine rechte Hand tut große Wunder; HERR, deine rechte Hand hat die Feinde zerschlagen 7 Und mit deiner großen Herrlichkeit hast du deine Widersacher gestürzt; denn da du deinen Grimm ausließest, verzehrte er sie wie Stoppeln. 8 Durch dein Blasen taten sich die Wasser empor, und die Fluten standen in Haufen; die Tiefe wallte voneinander mitten im Meer.

Der Herr ist ein Kriegsheld; Jehova ist Sein Name!“ Vom Himmel her hatte der Herr für sein schwaches, aber so sehr geliebtes Volk Israel eingegriffen und den Kampf mit dessen Feinden aufgenommen. Hatte doch Mose zu den Kindern Israel gesprochen: „Ihr werdet hierbei nicht zu streiten haben. Steht fest und seht die Rettung des Herrn, die Er euch heute schaffen wird. Denn die Ägypter, die ihr heute seht, werdet ihr hinfort nicht mehr sehen ewiglich Der Herr wird für euch streiten, und ihr, ihr werdet stille sein!“ (Vgl. 2. Chron. 20,1-4a.12-19.22-24.)

2. Chronik 20,1-4.12-19.22-24 -- 1 Nach diesem kamen die Kinder Moab, die Kinder Ammon und mit ihnen auch Meuniter, wider Josaphat zu streiten. 2 Und man kam und sagte es Josaphat an und sprach: Es kommt wider dich eine große Menge von jenseits des Meeres, von Syrien; und siehe, sie sind zu Hazezon-Thamar, das ist Engedi. 3 Josaphat aber fürchtete sich und stellte sein Angesicht, zu suchen den HERRN, und ließ ein Fasten ausrufen unter ganz Juda. 4 Und Juda kam zusammen, den HERRN zu suchen; auch kamen sie aus allen Städten Juda's, den HERRN zu suchen. ... 12 Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist nicht Kraft gegen diesen großen Haufen, der wider uns kommt. Wir wissen nicht, was wir tun sollen; sondern unsre Augen sehen nach dir. 13 Und das ganze Juda stand vor dem HERRN mit ihren Kindern, Weibern und Söhnen. 14 Aber auf Jahasiel, den Sohn Sacharjas, des Sohnes Benajas, des Sohnes Jehiels, des Sohnes Matthanjas, den Leviten aus den Kindern Asaph, kam der Geist des HERRN mitten in der Gemeinde, 15 und er sprach: Merkt auf, ganz Juda und ihr Einwohner zu Jerusalem und du, König Josaphat! So spricht der HERR zu euch: Ihr sollt euch nicht fürchten noch zagen vor diesem großen Haufen; denn ihr streitet nicht, sondern Gott. 16 Morgen sollt ihr zu ihnen hinabziehen; und siehe, sie ziehen die Höhe von Ziz herauf, und ihr werdet sie treffen, wo das Tal endet, vor der Wüste Jeruel. 17 Aber ihr werdet nicht streiten in dieser Sache. Tretet nur hin und steht und seht das Heil des HERRN, der mit euch ist, Juda und Jerusalem. Fürchtet euch nicht und zaget nicht. Morgen zieht aus wider sie; der HERR ist mit euch. 18 Da beugte sich Josaphat mit seinem Antlitz zur Erde, und ganz Juda und die Einwohner von Jerusalem fielen vor dem HERRN nieder und beteten den HERRN an. 19 Und die Leviten aus den Kindern der Kahathiter, nämlich von den Kindern der Korahiter, machten sich auf, zu loben den HERRN, den Gott Israels, mit lauter Stimme gen Himmel. ... 22 Und da sie anfingen mit Danken und Loben, ließ der HERR einen Hinterhalt kommen über die Kinder Ammon und Moab und die auf dem Gebirge Seir, die wider Juda gekommen waren, und sie wurden geschlagen. 23 Da standen die Kinder Ammon wider die vom Gebirge Seir, sie zu verbannen und zu vertilgen. Und da sie die vom Gebirge Seir hatten alle aufgerieben, half einer dem andern zum Verderben. 24 Da aber Juda an die Warte kam an der Wüste, wandten sie sich gegen den Haufen; und siehe, da lagen die Leichname auf der Erde, daß keiner entronnen war.

So hatte der Herr Sich an den Ägyptern als der mächtige Kriegsheld und Retter Israels erwiesen: ,,Die Kriegswagen des Pharao und seine ganze Heeresmacht hat Er ins Meer gestürzt - die Auserlesenen seiner Wagenkämpfer sind versunken im Schilfmeer!“ [Lies Neh. 9,11; vgl. Offenb. 18,21 - 19,5!]

Nehemia 9,11 -- Und hast das Meer vor ihnen zerrissen, daß sie mitten im Meer trocken hindurchgingen, und ihre Verfolger in die Tiefe geworfen wie Steine in mächtige Wasser / Offenbarung 18,21-19,5 -- 21 Und ein starker Engel hob einen großen Stein auf wie einen Mühlstein, warf ihn ins Meer und sprach: Also wird mit einem Sturm verworfen die große Stadt Babylon und nicht mehr gefunden werden. 22 Und die Stimme der Sänger und Saitenspieler, Pfeifer und Posauner soll nicht mehr in dir gehört werden, und kein Handwerksmann irgend eines Handwerks soll mehr in dir gefunden werden, und die Stimme der Mühle soll nicht mehr in dir gehört werden, 23 und das Licht der Leuchte soll nicht mehr in dir leuchten, und die Stimme des Bräutigams und der Braut soll nicht mehr in dir gehört werden! Denn deine Kaufleute waren Fürsten auf Erden; denn durch deine Zauberei sind verführt worden alle Heiden. 24 Und das Blut der Propheten und der Heiligen ist in ihr gefunden worden und all derer, die auf Erden erwürgt sind. Kapitel 19,1 Darnach hörte ich eine Stimme großer Scharen im Himmel, die sprachen: Halleluja! Heil und Preis, Ehre und Kraft sei Gott, unserm HERRN! 2 Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte, daß er die große Hure verurteilt hat, welche die Erde mit ihrer Hurerei verderbte, und hat das Blut seiner Knechte von ihrer Hand gefordert. 3 Und sie sprachen zum andernmal: Halleluja! und der Rauch geht auf ewiglich. 4 Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier Tiere fielen nieder und beteten an Gott, der auf dem Stuhl saß, und sprachen: AMEN, Halleluja! 5 Und eine Stimme ging aus von dem Stuhl: Lobt unsern Gott, alle seine Knechte und die ihn fürchten, beide, klein und groß

Wie einst für die Kinder Israel, so hat Gott durch den Herrn Jesus für uns mit Macht eingegriffen, um uns aus der grausamen Sklaverei der Sünde und des Teufels zu erlösen: „Gott, an Erbarmen reich, hat in Seiner großen Liebe, mit der Er uns geliebt, auch uns, die wir (innerlich) tot waren in unseren Missetaten, mit dem Herrn Jesus lebendig gemacht - durch Gnade seid ihr gerettet!“ „In Ihm (in Christo) und mit Ihm seid ihr auch auferweckt worden durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes. Ja, Gott hat die feindlichen Fürstentümer und Gewalten der Finsternis völlig entwaffnet - sie in ihrer Ohnmacht zur Schau gestellt durch das, was am Kreuz auf Golgatha geschehen ist, indem Er dort den größten Triumph über sie davontrug!“ - „Deine Rechte, Herr, ist herrlich in Macht; Deine Rechte hat zerschmettert den Feind!“ - Ägypten hatte nicht nur ein schwaches Volk versklavt und unterdrückt, was ja der Herr im Himmel auch schon furchtbar heimsucht - nein, es hatte sich wider Gott erhoben - wider Gott versündigt: „Du, Herr, ließest Deine Zornglut los; sie hat sie verzehrt wie Stoppeln!“ - Der Feind hatte seine ganze Macht entfalten dürfen; sein Haß und seine Rachepläne waren völlig zur Geltung gekommen. Gott ließ das zu und wartete das ab, damit die Größe Seiner Übermacht und Seines Triumphes vor aller Welt offenbar würde! - Mose sieht im Glauben schon hier das ganze hohe Ziel, das Gott Sich mit Seinem erlösten Volke gesteckt hatte, verwirklicht: „Herr, Du hast durch Deine Güte geleitet Dein Volk, das Du erlöst - hast es durch Deine Stärke geführt zu Deiner heiligen Wohnung!“ - Unendlich erhabener und weitgreifender noch ist der Triumph Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus über alle Macht der Sünde und des Teufels: Das Werk von Golgatha - die herrliche Auferstehung und Himmelfahrt unseres hochgelobten Herrn ist der größte Sieg, den Himmel und Erde gesehen. [Lies Eph. 1,15-21.] Und dieser Sieg ist unser, wenn wir Christi sind!

Epheser 1,15-21 -- 15 Darum auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben bei euch an den HERRN Jesus und von eurer Liebe zu allen Heiligen, 16 höre ich nicht auf, zu danken für euch, und gedenke euer in meinem Gebet, 17 daß der Gott unsers HERRN Jesus Christi, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und der Offenbarung zu seiner selbst Erkenntnis 18 und erleuchtete Augen eures Verständnisses, daß ihr erkennen möget, welche da sei die Hoffnung eurer Berufung, und welcher sei der Reichtum seines herrlichen Erbes bei seinen Heiligen, 19 und welche da sei die überschwengliche Größe seiner Kraft an uns, die wir glauben nach der Wirkung seiner mächtigen Stärke, 20 welche er gewirkt hat in Christo, da er ihn von den Toten auferweckt hat und gesetzt zu seiner Rechten im Himmel 21 über alle Fürstentümer, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was genannt mag werden, nicht allein auf dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen
Die Erlösten droben singen: Ehre dem Lamm!
Alle Himmel widerklingen: Ehre dem Lamm!
Vor dem Throne ist kein Schweigen,
Alles muß vor Ihm sich beugen,
Jede Zunge es bezeugen: Ehre dem Lamm!
Ruft ihr Völker und Nationen: Ehre dem Lamm!
Alle, die auf Erden wohnen: Ehre dem Lamm!
Laut, wie Fluten sich Ergießen,

Und wie Wasserströme fließen,
Schall's zu unsres Königs Füßen: Ehre dem Lamm!
Wartend tön' es ohn' Ermatten: Ehre dem Lamm!
Auch im Tal der Todesschatten: Ehre dem Lamm!
Bis nach Ringen, Glauben, Flehen,
Wir den König, Jesum, sehen
Und voll Jubel vor Ihm stehen: Ehre dem Lamm.

(Dienstag, 10. April 1934)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 10.07.2015 10:54 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)