BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 729 ( Jakobs Weissagungen über seine zwölf Söhne )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

47. Jakobs Weissagungen über seine zwölf Söhne (1. Mose 49,1-27)

e) Weissagung über ISSACHAR, Jakobs Sohn von Lea (1. Mose 49,14-15)


1. MOSE 49,14.15

14 Isaschar wird ein knochiger Esel sein und sich lagern zwischen den Hürden. 15 Und er sah die Ruhe, daß sie gut ist, und das Land, daß es lustig ist; da hat er seine Schultern geneigt, zu tragen, und ist ein zinsbarer Knecht geworden.

SPRÜCHE 6,6-11

6 Gehe hin zur Ameise, du Fauler; siehe ihre Weise an und lerne! 7 Ob sie wohl keinen Fürsten noch Hauptmann noch Herrn hat, 8 bereitet sie doch ihr Brot im Sommer und sammelt ihre Speise in der Ernte. 9 Wie lange liegst du, Fauler? Wann willst du aufstehen von deinem Schlaf? 10 Ja, schlafe noch ein wenig, schlummere ein wenig, schlage die Hände ineinander ein wenig, daß du schlafest, 11 so wird dich die Armut übereilen wie ein Fußgänger und der Mangel wie ein gewappneter Mann.

SPRÜCHE 10, 26

Wie der Essig den Zähnen und der Rauch den Augen tut, so tut der Faule denen, die ihn senden.

Die Prophezeiung Jakobs über seinen Sohn Issaschar lautet: „Issaschar ist ein knochiger Esel“. An und für sich hat diese Beschreibung nichts Verächtliches; denn ein Esel ist ein nützliches Tier, es kann Lasten tragen und ist zur Arbeit gut zu gebrauchen. Bedenklich aber ist es, daß der Esel sich zwischen den Hürden lagert und die Ruhe liebt! Eine gewisse Trägheit kennzeichnet ihn also, und das ist ein unschöner Zug in seinem Charakter, den wir leider auch bei manchen Kindern Gottes finden. Und doch mahnt uns der Geist Gottes immer wieder zu Fleiß und Eifer. Wir lesen z. B. in Römer 12,11: „Laßt es an Fleiß und Hingabe in der Arbeit nicht fehlen. Glüht im Geiste, indem ihr dem Herrn dient!“ [Lies 1. Kor. 15,58.]

1. Korinther 15,58 -- Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unbeweglich, und nehmet immer zu in dem Werk des HERRN, sintemal ihr wisset, daß eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem HERRN.

Möchten auch wir es lernen und üben, unsere Minuten und Viertelstunden jeden Tag für den Herrn auszukaufen unsere Zeit gehört ja Ihm! Wieviel kann doch ein fleißiger Mensch in einem Tag ausrichten und wieviel kann ein fauler verderben oder verderben lassen! (Lies Pred. 10,10; Spr. 20,4; 21,25; 26,16.)

Prediger 10,10 -- Wenn ein Eisen stumpf wird und an der Schneide ungeschliffen bleibt, muß man's mit Macht wieder schärfen; also folgt auch Weisheit dem Fleiß. / Sprüche 20,4 -- Um der Kälte willen will der Faule nicht pflügen; so muß er in der Ernte betteln und nichts kriegen. /Sprüche 21,25 -- Der Faule stirbt über seinem Wünschen; denn seine Hände wollen nichts tun. /Sprüche 26,16 -- Ein Fauler dünkt sich weiser denn sieben, die da Sitten lehren.

Gar schlimm ist es, wenn ein Gläubiger träge, nachlässig und pflichtvergessen ist. Er bringt Schande statt Ehre auf den Namen seines Herrn. Die Schrift sagt: „Wer sich lässig zeigt in seiner Arbeit, ist ein Bruder dessen, der die Dinge zugrunde richtet!“ Bleibt nicht für unsere ganze Erdenzeit bestehen, was Gott nach dem Sündenfall zu dem Menschen gesprochen hat: „Im Schweiß deines Angesichts sollst du dein Brot essen!?“ Darum „was du zu tun vermagst, das tue mit deiner ganzen Kraft!“ [Lies Röm. 15,17-20; 1. Kor. 15,10; Eph. 5,16.]

Römer 15,17-20 -- 17 Darum kann ich mich rühmen in Jesus Christo, daß ich Gott diene. 18 Denn ich wollte nicht wagen, etwas zu reden, wo dasselbe Christus nicht durch mich wirkte, die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk, 19 durch Kraft der Zeichen und Wunder und durch Kraft des Geistes Gottes, also daß ich von Jerusalem an und umher bis Illyrien alles mit dem Evangelium Christi erfüllt habe 20 und mich sonderlich geflissen, das Evangelium zu predigen, wo Christi Name nicht bekannt war, auf daß ich nicht auf einen fremden Grund baute, /1. Korinther 15,10 -- Und abermals spricht er: "Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!"/Epheser 5,16 -- und kaufet die Zeit aus; denn es ist böse Zeit.

(Mittwoch, 5. Mai 1954)

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