BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 713 ( Joseph bringt MANASSE und EPHRAIM zu Jakob, der sie als eigene Söhne annimmt und seine Hände auf sie legt )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

45. Joseph bringt MANASSE und EPHRAIM zu Jakob, der sie als eigene Söhne annimmt und seine Hände auf sie legt (1. Mose 48,1-14)


1. MOSE 48,1

Darnach ward Joseph gesagt: Siehe, dein Vater ist krank. Und er nahm mit sich seine beiden Söhne, Manasse und Ephraim

APOSTELGESCHICHTE 17,30.31

30 Und zwar hat Gott die Zeit der Unwissenheit übersehen; nun aber gebietet er allen Menschen an allen Enden, Buße zu tun, 31 darum daß er einen Tag gesetzt hat, an welchem er richten will den Kreis des Erdbodens mit Gerechtigkeit durch einen Mann, in welchem er's beschlossen hat und jedermann vorhält den Glauben, nachdem er ihn hat von den Toten auferweckt.

Bald nachdem Joseph seinen Vater wieder verlassen hatte, hörte er von einer wesentlichen Verschlimmerung seines Befindens. Da nahm er seine beiden Söhne, Ephraim und Manasse, und eilte von neuem an das Krankenbett Jakobs. Sicher dachte er, daß das Sterben des alten Gottesstreiters einen tiefen Eindruck auf die Knaben machen könnte und daß auch sie dadurch frühzeitig dem Herrn ihr Leben unterwerfen würden. Wie wichtig ist es doch, daß unsere Kinder und unsere sonstigen Hausgenossen vom Ernst der nahen Ewigkeit erfaßt werden, denn wir alle müssen erscheinen und offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi, und das kann schnell geschehen! (Lies 2. Kor. 5,9.10; Offb. 20,11-15.)

2. Korinther 5,9.10 -- 9 Darum fleißigen wir uns auch, wir sind daheim oder wallen, daß wir ihm wohl gefallen. 10 Denn wir müssen alle offenbar werden vor dem Richtstuhl Christi, auf daß ein jeglicher empfange, nach dem er gehandelt hat bei Leibesleben, es sei gut oder böse. / Offenbarung 20,11-15-- 11 Und ich sah einen großen, weißen Stuhl und den, der daraufsaß; vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel und ihnen ward keine Stätte gefunden. 12 Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken. 13 Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken. 14 Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. das ist der andere Tod. 15 Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.

Vor allem durch das Leben wahrer Gläubiger – aber auch durch ihr Sterben – soll der Sohn Gottes verherrlicht werden, und wir wollen unsere Lieben rechtzeitig nach uns ziehen auf dem wunderbaren Weg, der zur Seligkeit führt! Manche Menschen denken, man dürfe Kinder nicht an ein Sterbebett führen, das sei zu erschütternd für sie. Und dennoch hat es schon manchen jungen Menschen zu einer wahren Lebenswende geholfen, wenn sie den Heimgang eines treuen Jüngers Jesu miterlebten. Es darf das Sterben eines Kindes Gottes ein triumphierender Eingang in das ewige Reich der Herrlichkeit sein! Denken wir z. B. an den Jünger des Herrn, Stephanus. Unverwandt richtete er seinen Blick nach oben, während die Steine seiner Mörder ihn trafen. Er durfte schon hineinblicken in den Himmel, in welchen er auch alsbald einging. Dieses Miterleben des Todes des Stephanus ließ den großen Widersacher Jesu Christi, Saulus von Tarsus, nicht mehr los, bis auch er huldigend dem Sohn Gottes zu Füßen sank und Ihm fortan sein Leben weihte! [Lies Apg. 7,54-60; 9,1-21.]

Apostelgeschichte 7,54-60 -- 54 Da sie solches hörten, ging's ihnen durchs Herz, und sie bissen die Zähne zusammen über ihn. 55 Wie er aber voll heiligen Geistes war, sah er auf gen Himmel und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesum stehen zur Rechten Gottes; 56 und sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und des Menschen Sohn zur Rechten Gottes stehen. 57 Sie schrieen aber laut und hielten ihre Ohren zu und stürmten einmütig auf ihn ein, stießen ihn zur Stadt hinaus und steinigten ihn. 58 Und die Zeugen legten ihre Kleider ab zu den Füßen eines Jünglings, der hieß Saulus, 59 und steinigten Stephanus, der anrief und sprach: HERR Jesu, nimm meinen Geist auf! 60 Er kniete aber nieder und schrie laut: HERR, behalte ihnen diese Sünde nicht! Und als er das gesagt, entschlief er. /Apostelgeschichte 9,1-21-- 1 Saulus aber schnaubte noch mit Drohen und Morden wider die Jünger des HERRN und ging zum Hohenpriester 2 und bat ihn um Briefe gen Damaskus an die Schulen, auf daß, so er etliche dieses Weges fände, Männer und Weiber, er sie gebunden führte gen Jerusalem. 3 Und da er auf dem Wege war und nahe an Damaskus kam, umleuchtete ihn plötzlich ein Licht vom Himmel; 4 und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die sprach zu ihm: Saul, Saul, was verfolgst du mich? 5 Er aber sprach: HERR, wer bist du? Der HERR sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel zu lecken (d.h.: auszuschlagen). 6 Und er sprach mit Zittern und Zagen: HERR, was willst du, daß ich tun soll? Der HERR sprach zu ihm: Stehe auf und gehe in die Stadt; da wird man dir sagen, was du tun sollst. 7 Die Männer aber, die seine Gefährten waren, standen und waren erstarrt; denn sie hörten die Stimme, und sahen niemand. 8 Saulus aber richtete sich auf von der Erde; und als er seine Augen auftat, sah er niemand. Sie nahmen ihn bei der Hand und führten ihn gen Damaskus; 9 und er war drei Tage nicht sehend und aß nicht und trank nicht. 10 Es war aber ein Jünger zu Damaskus mit Namen Ananias; zu dem sprach der HERR im Gesicht: Ananias! Und er sprach: Hier bin ich, HERR. 11 Der HERR sprach zu ihm: Stehe auf und gehe in die Gasse, die da heißt "die Gerade", und frage im Hause des Judas nach einem namens Saul von Tarsus; denn siehe, er betet, 12 und hat gesehen im Gesicht einen Mann mit Namen Ananias zu ihm hineinkommen und die Hand auf ihn legen, daß er wieder sehend werde. 13 Ananias aber antwortete: HERR, ich habe von vielen gehört von diesem Manne, wieviel Übles er deinen Heiligen getan hat zu Jerusalem; 14 und er hat allhier Macht von den Hohenpriestern, zu binden alle, die deinen Namen anrufen. 15 Der HERR sprach zu ihm: Gehe hin; denn dieser ist mir ein auserwähltes Rüstzeug, daß er meinen Namen trage vor den Heiden und vor den Königen und vor den Kindern von Israel. 16 Ich will ihm zeigen wieviel er leiden muß um meines Namens willen. 17 Und Ananias ging hin und kam in das Haus und legte die Hände auf ihn und sprach: Lieber Bruder Saul, der HERR hat mich gesandt (der dir erschienen ist auf dem Wege, da du her kamst), daß du wieder sehend und mit dem heiligen Geist erfüllt werdest. 18 Und alsobald fiel es von seinen Augen wie Schuppen, und er ward wieder sehend 19 und stand auf, ließ sich taufen und nahm Speise zu sich und stärkte sich. Saulus aber war eine Zeitlang bei den Jüngern zu Damaskus. 20 Und alsbald predigte er Christus in den Schulen, daß derselbe Gottes Sohn sei. 21 Sie entsetzten sich aber alle, die es hörten, und sprachen: Ist das nicht, der zu Jerusalem verstörte alle, die diesen Namen anrufen, und darum hergekommen, daß er sie gebunden führe zu den Hohenpriestern?

(Donnerstag, 15. April 1954)

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