BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 703 ( Josef bringt Jakob vor den Pharao. Der 130-jährige Jakob segnet den Pharao )
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

41. Josef bringt Jakob vor den Pharao. Der 130-jährige Jakob segnet den Pharao (1. Mose 47,7-10)


1. MOSE 47,7-10

7 Joseph brachte auch seinen Vater Jakob hinein und stellte ihn vor Pharao. Und Jakob segnete den Pharao. 8 Pharao aber fragte Jakob: Wie alt bist du? 9 Jakob sprach: Die Zeit meiner Wallfahrt ist hundertdreißig Jahre; wenig und böse ist die Zeit meines Lebens und langt nicht an die Zeit meiner Väter in ihrer Wallfahrt. 10 Und Jakob segnete den Pharao und ging heraus von ihm.

JESAJA 46,4

Ja, ich will euch tragen bis ins Alter und bis ihr grau werdet. Ich will es tun, ich will heben und tragen und erretten.

Gewöhnlich ist es nicht üblich, daß man einen Menschen, den man kennenlernt, gleich nach seinem Alter fragt. Dennoch wird diese Frage immer wieder gestellt und hat ihre Bedeutung. Die Zahl unserer Lebensjahre ist jedoch nicht die Hauptsache, sondern es kommt viel mehr darauf an, wie wir diese Jahre ausgefüllt haben – ob es täglich ein Leben nahe mit dem Herrn und zu Seiner Verherrlichung war und ob Ewigkeitsfrucht das Resultat ist. Du kannst alt sein, und doch kann dein Leben ein mangelhaftes und fruchtloses für Gott gewesen sein. Du kannst es vielleicht zu Ehren und Würden vor der Welt gebracht haben, aber dies hat keinen Wert, wenn der Sohn Gottes nicht durch dein Denken, Reden und Handeln verherrlicht wurde. Es kommt also vor allem darauf an, daß du eine Bekehrung erlebt hast – daß du ein neuer Mensch in Christus Jesus geworden bist und dich als solcher täglich Gott hingibst. Dann kann auch ein junges Leben schon reich sein und für Christus leuchten, durch Sanftmut und Demut im Alltag, durch Fleiß und Gewissenhaftigkeit nach der Heiligen Schrift. [Lies 1. Sam. 2,26; 3,19-21; 1. Tim. 4,12-16.]

1. Samuel 2,26 -- Aber der Knabe Samuel nahm immermehr zu und war angenehm bei dem HERRN und bei den Menschen / 1. Samuel 3,19-21 -- 19 Dazu machte ihm seine Mutter ein kleines Oberkleid und brachte es ihm hinauf zu seiner Zeit, wenn sie mit ihrem Mann hinaufging, zu opfern das jährliche Opfer. 20 Und Eli segnete Elkana und sein Weib und sprach: Der HERR gebe dir Samen von diesem Weibe um der Bitte willen, die sie vom HERRN gebeten hat. Und sie gingen an ihren Ort. 21 Und der HERR suchte Hanna heim, daß sie schwanger ward und gebar drei Söhne und zwei Töchter. Aber Samuel, der Knabe, nahm zu bei dem HERRN / 1. Timotheus 4,12-16 --12 Niemand verachte deine Jugend; sondern sei ein Vorbild den Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit. 13 Halte an mit Lesen, mit Ermahnen, mit Lehren, bis ich komme. 14 Laß nicht aus der Acht die Gabe, die dir gegeben ist durch die Weissagung mit Handauflegung der Ältesten. 15 Dessen warte, gehe damit um, auf daß dein Zunehmen in allen Dingen offenbar sei. 16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören.

Wie kostbar wird dann erst das Alter eines Menschen werden, der schon frühe sich Christus hingab. Sicher wird Licht und Liebe von ihm ausstrahlen, besonders in seine nächste Umgebung, und der Herr wird die Verheißung wahrmachen: „Der Gerechte wird sprossen wie der Palmbaum, wie eine Zeder auf dem Libanon wird er emporwachsen. Die gepflanzt sind im Hause unseres Herrn, werden blühen in den Vorhöfen unseres Gottes. Noch im Greisenalter sprossen sie, sind saftvoll und grün, um zu verkündigen, daß der Herr gerecht ist!“ (Lies Ps. 71,17.18; Luk. 2,25-38.) Ja, „die Furcht des Herrn mehrt die Tage, aber die Jahre der Gesetzlosen werden verkürzt!“

Psalm 71,17.18 -- 17 Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und bis hierher verkündige ich deine Wunder. 18 Auch verlaß mich nicht, Gott, im Alter, wenn ich grau werde, bis ich deinen Arm verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen. / Lukas 2,25-38 -- 25 Und siehe, ein Mensch war zu Jerusalem, mit Namen Simeon; und derselbe Mensch war fromm und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der heilige Geist war in ihm. 26 Und ihm war eine Antwort geworden von dem heiligen Geist, er sollte den Tod nicht sehen, er hätte denn zuvor den Christus des HERRN gesehen. 27 Und er kam aus Anregen des Geistes in den Tempel. Und da die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, daß sie für ihn täten, wie man pflegt nach dem Gesetz, 28 da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach: 29 HERR, nun läßt du deinen Diener in Frieden fahren, wie du gesagt hast; 30 denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen, 31 welchen du bereitest hast vor allen Völkern, 32 ein Licht, zu erleuchten die Heiden, und zum Preis deines Volkes Israel. 33 Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich des, das von ihm geredet ward. 34 Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser wird gesetzt zu einem Fall und Auferstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird 35 (und es wird ein Schwert durch deine Seele dringen), auf daß vieler Herzen Gedanken offenbar werden. 36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuels, vom Geschlecht Asser; die war wohl betagt und hatte gelebt sieben Jahre mit ihrem Manne nach ihrer Jungfrauschaft 37 und war nun eine Witwe bei vierundachtzig Jahren; die kam nimmer vom Tempel, diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. 38 Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries den HERRN und redete von ihm zu allen, die da auf die Erlösung zu Jerusalem warteten.

(Montag, 5. April 1954)

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