BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

(www.wol-blz.net)

Suchen nach:
Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 610 ( Potifars Frau will Josef verführen. Der lehnt ab, läuft davon und wird von ihr lügend der Unzucht bezichtigt )
Diese BLZ Andacht: -- Im Original -- ERWEITERT

Vorige Andacht -- Nächste Andacht

DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

9. Potifars Frau will Josef verführen. Der lehnt ab, läuft davon und wird von ihr lügend der Unzucht bezichtigt (1. Mose 39,7-18)


1. MOSE 39,10-12

10 Und sie trieb solche Worte gegen Joseph täglich. Aber er gehorchte ihr nicht, daß er nahe bei ihr schliefe noch um sie wäre. 11 Es begab sich eines Tages, daß Joseph in das Haus ging, sein Geschäft zu tun, und war kein Mensch vom Gesinde des Hauses dabei. 12 Und sie erwischte ihn bei seinem Kleid und sprach: Schlafe bei mir! Aber er ließ das Kleid in ihrer Hand und floh und lief zum Hause hinaus.

1. KORINTHER 10,13

13 Es hat euch noch keine denn menschliche Versuchung betreten; aber Gott ist getreu, der euch nicht läßt versuchen über euer Vermögen, sondern macht, daß die Versuchung so ein Ende gewinne, daß ihr's könnet ertragen.

Tag für Tag versuchte die vornehme Versucherin, den bisher behüteten Joseph in die Falle zu locken. Jedoch sagt der weise Salomo: „Vergeblich wird das Netz ausgespannt vor den Augen der gesamten Vogelwelt.“ Das will sagen: Die Vögel wissen, wozu sie ihre Flügel haben! Droht irgendeine Gefahr – naht irgendein Schrecken, so gebrauchen sie einfach ihre Flügel und erheben sich in die Lüfte! – Und Joseph hat seine Glaubensflügel gebraucht. Mit Gebet und Vertrauen hütete er sein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist! Er hütete auch seine Augen und betete: „Herr, wende meine Augen ab, daß sie Übles nicht sehen; mache mich dagegen eifrig in Deinen Wegen!“ Er richtete sich nach der Weisung: „Laß deine Augen gerade blicken und deine Wimpern stracks vor dich hinschauen.“ Auch seine Ohren hütete er. (Lies Spr. 4,23–27; 4. Mose 15,37–41.)

Sprüche 4,23-27 -- 23 Behüte dein Herz mit allem Fleiß; denn daraus geht das Leben. 24 Tue von dir den verkehrten Mund und laß das Lästermaul ferne von dir sein. 25 Laß deine Augen stracks vor sich sehen und deine Augenlider richtig vor dir hin blicken. 26 Laß deinen Fuß gleich vor sich gehen, so gehst du gewiß. 27 Wanke weder zur Rechten noch zur Linken; wende deinen Fuß vom Bösen. / 4. Mose 15,37-41 -- 37 Und der HERR sprach zu Mose: 38 Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen, daß sie sich Quasten machen an den Zipfeln ihrer Kleider samt allen ihren Nachkommen, und blaue Schnüre auf die Quasten an die Zipfel tun; 39 und sollen euch die Quasten dazu dienen, daß ihr sie ansehet und gedenket aller Gebote des HERRN und tut sie, daß ihr nicht von eures Herzens Dünken noch von euren Augen euch umtreiben lasset und abgöttisch werdet. 40 Darum sollt ihr gedenken und tun alle meine Gebote und heilig sein eurem Gott. 41 Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat, daß ich euer Gott wäre, ich, der HERR, euer Gott.

Es gibt ein Hören und doch nicht Hören, aber auch ein anderes Hören, und das ist tödlich. O, es ist etwas Köstliches um die Kraft der göttlichen Bewahrung. Der Herr Jesus vermag es, uns ohne Straucheln zu bewahren und uns schließlich vor Seiner Herrlichkeit tadellos und mit jubelnder Freude darzustellen! Ja, „wir können durch Gottes Macht geschützt und durch Vertrauen bewahrt werden zu unserem Heil.“ Die ganze göttliche Macht wird aufgeboten zu unserem Schutz vor der Sünde. Aber nur durch Glaubensvertrauen und Glaubensgehorsam werden wir von diesem Schutz Gebrauch machen können. Eine tiefe Furcht vor der Sünde, eine tiefe Ehrfurcht vor Gott wollen wir uns bewahren. „Der aus Gott Geborene bewahrt sich, und der Böse tastet ihn nicht an.“ Er hat sich dauernd das Gebet zueigen gemacht: „Bewahre mich, Gott, denn ich traue auf Dich.“ [Lies Hiob 5,19; Ps. 91,2–5; Luk. 22,31.32; 2. Petr. 2,9.]

Hiob 5,19 -- Aus sechs Trübsalen wird er dich erretten, und in der siebenten wird dich kein Übel rühren / Psalm 91,2-5 -- 2 der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe. 3 Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der schädlichen Pestilenz. 4 Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und deine Zuversicht wird sein unter seinen Flügeln. Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, 5 daß du nicht erschrecken müssest vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen / Lukas 22,31.32 -- 31 Der HERR aber sprach: Simon, Simon, siehe, der Satanas hat euer begehrt, daß er euch möchte sichten wie den Weizen; 32 ich aber habe für dich gebeten, daß dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dermaleinst dich bekehrst, so stärke deine Brüder. / 2. Petrus 2,9 -- Der HERR weiß die Gottseligen aus der Versuchung zu erlösen, die Ungerechten aber zu behalten zum Tage des Gerichts, sie zu peinigen

(Mittwoch, 15. Juli 1953)

www.WoL-BLZ.net

Zuletzt geändert am 14.03.2020 18:29 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)