BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
F. JOSEF und wie Israel nach Ägypten kam (1. Mose 37,1 - 50,26)

2. Jakob schickt Josef von Hebron aus zu seinen Brüdern in Sichem. Er findet sie weiter nördlich in Dotan (1. Mose 37,12 - 17)


1. MOSE 37,15-17

15 Da fand ihn ein Mann, daß er irreging auf dem Felde; der fragte ihn und sprach: Wen suchst du? 16 Er antwortete: Ich suche meine Brüder; sage mir doch an, wo sie hüten. 17 Der Mann sprach: Sie sind von dannen gezogen; denn ich hörte, daß sie sagten: Laßt uns gen Dothan gehen. Da folgte Joseph seinen Brüdern nach und fand sie zu Dothan.

LUKAS 14,23

Und der Herr sprach zu dem Knechte: Gehe aus auf die Landstraßen und an die Zäune und nötige sie hereinzukommen, auf dass mein Haus voll werde.

Jeder wirkliche Jünger des Herrn hat etwas von der suchenden Retterliebe Christi in seinem Herzen. Er denkt nicht etwa mit Kain: „Soll ich meines Bruders Hüter sein!“, sondern vielmehr spricht er mit Joseph: „Ich suche meine Brüder!!“ Unser großer Herr und Heiland sagt heute zu dir und zu mir: „Wie Mich der Vater gesandt hat, also sende Ich auch euch! … Ihr sollt meine Zeugen sein … Geht hinaus an die Wegkreuzungen und an die Zäune, und nötigt die armen, unglücklichen Menschenkinder, noch rechtzeitig hereinzukommen in den Bereich der Rettung und des ewigen Lebens, in die Retterarme Jesu Christi!“ Siehst du wohl allezeit die Menschenkinder als deine Brüder, deine Schwestern an – selbst die verschuldetsten und verkommensten? Wie einfach wird es doch heute jedem ernsten Kinde Gottes gemacht, auch neben dem irdischen Beruf mitzuhelfen an Gottes großem Rettungswerk. [Lies Röm. 15,17–24; 2. Tim. 1,2–5.]

Römer 15,17-24 -- 17 Darum kann ich mich rühmen in Jesus Christo, daß ich Gott diene. 18 Denn ich wollte nicht wagen, etwas zu reden, wo dasselbe Christus nicht durch mich wirkte, die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk, 19 durch Kraft der Zeichen und Wunder und durch Kraft des Geistes Gottes, also daß ich von Jerusalem an und umher bis Illyrien alles mit dem Evangelium Christi erfüllt habe 20 und mich sonderlich geflissen, das Evangelium zu predigen, wo Christi Name nicht bekannt war, auf daß ich nicht auf einen fremden Grund baute, 21 sondern wie geschrieben steht: "Welchen ist nicht von ihm verkündigt, die sollen's sehen, und welche nicht gehört haben, sollen's verstehen." 22 Das ist auch die Ursache, warum ich vielmal verhindert worden, zu euch zu kommen. 23 Nun ich aber nicht mehr Raum habe in diesen Ländern, habe aber Verlangen, zu euch zu kommen, von vielen Jahren her, 24 so will ich zu euch kommen, wenn ich reisen werde nach Spanien. Denn ich hoffe, daß ich da durchreisen und euch sehen werde und von euch dorthin geleitet werden möge, so doch, daß ich zuvor mich ein wenig an euch ergötze. / 2. Timotheus 1,2-5 -- 2 meinem lieben Sohn Timotheus: Gnade, Barmherzigkeit, Friede von Gott, dem Vater, und Christo Jesu, unserm HERRN! 3 Ich danke Gott, dem ich diene von meinen Voreltern her in reinem Gewissen, daß ich ohne Unterlaß dein gedenke in meinem Gebet Tag und Nacht; 4 und mich verlangt, dich zu sehen, wenn ich denke an deine Tränen, auf daß ich mit Freude erfüllt würde; 5 und wenn ich mich erinnere des ungefärbten Glaubens in dir, welcher zuvor gewohnt hat in deiner Großmutter Lois und deiner Mutter Eunike; ich bin aber gewiß, auch in dir.

Spricht wohl auch dein Leben, dein Tun, deine Art: „Ich suche meine Brüder, ich suche meine Schwestern!“ Oder läßt du dich durch Menschenfurcht und Bequemlichkeit, durch Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit abhalten von diesem heiligen Auftrag, von diesem so lohnenden, beglückenden Dienst. Eine der einfachsten und praktischsten Weisen, Dienst an den verlorenen Menschenkindern zu tun und zu ihrer rechtzeitigen Rettung zu helfen, ist wohl die Traktat- und Blättermission. Diese Arbeit kann auch der im Beruf schwer Arbeitende tun. Weißt du, daß persönliche Menschengewinnung das Kostbarste und Vornehmste ist, das unser erhabener Gott Seinen Kindern erlaubt zu tun? Als einst der Sohn Gottes die beiden Brüder, Petrus und Andreas, in Seine Nachfolge nahm, rief Er ihnen zu: „Folgt Mir nach; Ich will euch zu Menschenfischern machen!“ Wer also in der Nachfolge des Sohnes Gottes wirklich steht, der ist auch von Ihm zum Menschenretter berufen. (Lies Matth. 4,18–22; Mark. 16,15–18; 2. Kor. 5,14–21.)

Matthäus 4,18-22 -- 18 Als nun Jesus an dem Galiläischen Meer ging, sah er zwei Brüder, Simon, der da heißt Petrus, und Andreas, seinen Bruder, die warfen ihre Netze ins Meer; denn sie waren Fischer. 19 Und er sprach zu ihnen: Folget mir nach; ich will euch zu Menschenfischern machen! 20 Alsbald verließen sie ihre Netze und folgten ihm nach. 21 Und da er von da weiterging, sah er zwei andere Brüder, Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und Johannes, seinen Bruder, im Schiff mit ihrem Vater Zebedäus, daß sie ihre Netze flickten; und er rief sie. 22 Alsbald verließen sie das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach. / Markus 16,15-18 -- 15 Und er sprach zu ihnen: Gehet hin in alle Welt und prediget das Evangelium aller Kreatur. 16 Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden. 17 Die Zeichen aber, die da folgen werden denen, die da glauben, sind die: in meinem Namen werden sie Teufel austreiben, mit neuen Zungen reden, 18 Schlangen vertreiben; und so sie etwas Tödliches trinken, wird's ihnen nicht schaden; auf die Kranken werden sie die Hände legen, so wird es besser mit ihnen werden. / 2. Korinther 5,14-21 -- 14 Denn die Liebe Christi dringt in uns also, sintemal wir halten, daß, so einer für alle gestorben ist, so sind sie alle gestorben; 15 und er ist darum für alle gestorben, auf daß die, so da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben und auferstanden ist. 16 Darum kennen wir von nun an niemand nach dem Fleisch; und ob wir auch Christum gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr. 17 Darum, ist jemand in Christo, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden! 18 Aber das alles von Gott, der uns mit ihm selber versöhnt hat durch Jesum Christum und das Amt gegeben, das die Versöhnung predigt. 19 Denn Gott war in Christo und versöhnte die Welt mit ihm selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort von der Versöhnung. 20 So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott vermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott. 21 Denn er hat den, der von keiner Sünde wußte, für uns zur Sünde gemacht, auf daß wir würden in ihm die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.

(Samstag, 18. April 1953)

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