BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

61. Isaak und Ismael begruben ihren Vater Abraham in der Höhle bei Mamre, wo Sarah, seine Frau, begraben lag (1. Mose 25,9-10)


1. MOSE 25, 9-10

9 Und es begruben ihn die Söhne Isaak und Ismael in der zwiefachen Höhle auf dem Acker Ephrons, des Sohnes Zohars, des Hethiters, die da liegt Mamre gegenüber, 10 in dem Felde, das Abraham von den Kindern Heth gekauft hatte. Da ist Abraham begraben mit Sara, seinem Weibe.

PHILIPPER 3,15-17

15 Wie viele nun unser vollkommen sind, die lasset uns also gesinnt sein. Und solltet ihr sonst etwas halten, das lasset euch Gott offenbaren; 16 doch soferne, daß wir nach derselben Regel, darin wir gekommen sind, wandeln und gleich gesinnt seien. 17 Folget mir, liebe Brüder, und sehet auf die, die also wandeln, wie ihr uns habt zum Vorbilde.

„Isaak und Ismael begruben ihren Vater Abraham in der Gruft von Machpela.“ Sie waren sehr verschieden, diese beiden Söhne Abrahams - der eine sanft und geduldig, der andere wild und herrschsüchtig. Doch in dem einen stimmten sie überein: sie hatten an ihrem Vater etwas erlebt und gesehen von der Herrlichkeit des Glaubens an den lebendigen Gott! Darum kam auch Ismael aus seinem ungebundenen Wüstenleben herbei zur Beerdigung seines Vaters Abraham. Ismael selbst ging ja nicht den Weg des lebendigen Glaubens, doch Achtung hatte er vor dem Beispiel des Vertrauens auf den lebendigen Gott, wie der Vater es ihm vorgelebt hatte. - Welch großen Wert hat es doch für Zeit und Ewigkeit, wenn Eltern ihren Kindern ein wahres und echtes Glaubensleben in allen Dingen vorleben! Überhaupt, von welcher Bedeutung ist doch das praktische Zeugnis eines wahren, echten und lebendigen Glaubens, das allein andere überzeugen kann von der Majestät und Erhabenheit des lebendigen Gottes und von den heiligen Ansprüchen, die Er an jedes Seiner Menschenkinder hat! (Lies Ps. 119,30.)

Psalm 119,30 -- Ich habe den Weg der Wahrheit erwählt; deine Rechte habe ich vor mich gestellt.

Den Thessalonicher-Christen konnte der Apostel Paulus mit großer Freudigkeit schreiben: „Ihr seid unsere und des Herrn Jesu Nachahmer geworden, denn trotz größter Bedrängnis habt ihr das Wort Gottes aufgenommen mit jener Freude, die nur der Heilige Geist wirken kann! Und so seid ihr für all die Gläubigen in Macedonien und Achaja ein Vorbild geworden!“ „Ja, seid Vorbilder der geliebten Schar! Wenn dann der große Erzhirte erscheint, wird euch die unverwelkliche Krone der Herrlichkeit zuteil werden!“ Seinem geliebten Timotheus schreibt- der Apostel Paulus gleichfalls: „Sei ein Vorbild für die Gläubigen und zwar in Wort und Wandel, in der Liebe, im Vertrauen zum Herrn, wie auch in Reinheit der Lebensführung!“ [Lies 1.Tim. 4,12-16; vgl. Titus 2,7.]

1. Timotheus 4,12-16 -- 12 Niemand verachte deine Jugend; sondern sei ein Vorbild den Gläubigen im Wort, im Wandel, in der Liebe, im Geist, im Glauben, in der Keuschheit. 13 Halte an mit Lesen, mit Ermahnen, mit Lehren, bis ich komme. 14 Laß nicht aus der Acht die Gabe, die dir gegeben ist durch die Weissagung mit Handauflegung der Ältesten. 15 Dessen warte, gehe damit um, auf daß dein Zunehmen in allen Dingen offenbar sei. 16 Habe acht auf dich selbst und auf die Lehre; beharre in diesen Stücken. Denn wo du solches tust, wirst du dich selbst selig machen und die dich hören. / Titus 2,7 -- Allenthalben aber stelle dich selbst zum Vorbilde guter Werke, mit unverfälschter Lehre, mit Ehrbarkeit

(Sonntag, 6. April 1952)

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