BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

55. Rebekka stimmte dem Plan auch zu, wurde gesegnet und zog mit Abrahams Knecht auf Kamelen los (1. Mose 24,54-61)


1. MOSE 24,54-60

54 Da aß und trank er samt den Männern, die mit ihm waren, und blieb über Nacht allda. Des Morgens aber stand er auf und sprach: Laß mich ziehen zu meinem Herrn. 55 Aber ihr Bruder und ihre Mutter sprachen: Laß doch die Dirne einen Tag oder zehn bei uns bleiben; darnach sollst du ziehen. 56 Da sprach er zu ihnen: Haltet mich nicht auf; denn der HERR hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Laßt mich, daß ich zu meinem Herrn ziehe. 57 Da sprachen sie: Laßt uns die Dirne rufen und fragen, was sie dazu sagt. 58 Und sie riefen Rebekka und sprachen zu ihr: Willst du mit diesem Mann ziehen? Sie antwortete: Ja, ich will mit ihm. 59 Also ließen sie Rebekka, ihre Schwester, ziehen mit ihrer Amme samt Abrahams Knecht und seinen Leuten. 60 Und sie segneten Rebekka und sprachen zu ihr: Du bist unsre Schwester; wachse in vieltausendmal tausend, und dein Same besitze die Tore seiner Feinde.

MATTHÄUS 10,37-38

37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.

MATTHÄUS 19,29

Und wer verläßt Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Weib oder Kinder oder Äcker um meines Namens willen, der wird's hundertfältig nehmen und das ewige Leben ererben.

Elieser hätte nun in Haran, im Hause Bethuels, noch weitere freudenreiche, Tage haben können. Wer hätte es ihm wohl mißgönnt, wenn er sich nach der beschwerlichen Reise eine Zeitlang ausgeruht und allerlei Annehmlichkeiten erlebt hätte? Doch der treue Diener Abrahams dachte anders: „Laßt mich zu meinem Herrn zurückkehren“, sprach er zu den Verwandten. Keinen Tag länger als nötig war, sollte Abraham in Ungewißheit bleiben über den Erfolg der Reise! - Köstlich ist solche Treue, wie Elieser sie im Herzen hat!- Der Bruder und die Eltern der Braut wehrten ab, sie hätten die Tochter so gern noch einige Tage bei sich behalten. Allein der treue Hausverwalter Abrahams, den wir durch die ganze Geschichte hindurch mit so festem Willen sein Ziel verfolgen sehen, ließ sich auch diesmal nicht beeinflussen und umstimmen. Er sagt: „Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat ja Gnade zu meiner Reise gegeben, laßt mich ziehen!“ (Lies 2. Tim. 2,3-5.)

2. Timotheus 2,3-5 -- 3 Leide mit als ein guter Streiter Jesu Christi. 4 Kein Kriegsmann flicht sich in Händel der Nahrung, auf daß er gefalle dem, der ihn angenommen hat. 5 Und so jemand auch kämpft, wird er doch nicht gekrönt, er kämpfe denn recht.

Als dann auch Rebekka gefragt wurde, antwortete sie freudig und entschieden: „Ja, ich will mitgehen!“ Ist es nicht erstaunlich, wie schnell diese Tochter bereit ist, Vater und Mutter, Geschwister und Verwandtschaft sowie auch ihr Vaterland zu verlassen, um im fremden Lande eines ihr noch fremden Mannes Gattin zu werden? In Rebekkas Herzen war die Wirkung des Zeugnisses Eliesers höchst entschieden und bestimmt. Es drang in ihr Ohr, und in ihr Herz, und so wurde sie schnell und gründlich von allem gelöst, was sie bisher umgab. Sie war bereit, alles zu verlassen, um das neu ihr gesteckte Ziel zu erreichen. Bist auch du bereit, um Jesu willen alles zu verlassen und Ihm nachzufolgen? [Lies Phil. 3,10-14; vgl. Matth. 9,9-13.]

Philipper 3,10-14 -- 10 zu erkennen ihn und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, daß ich seinem Tode ähnlich werde, 11 damit ich gelange zur Auferstehung der Toten. 12 Nicht, daß ich's schon ergriffen habe oder schon vollkommen sei; ich jage ihm aber nach, ob ich's auch ergreifen möchte, nachdem ich von Christo Jesu ergriffen bin. 13 Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht, daß ich's ergriffen habe. Eines aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich zu dem, was da vorne ist, 14 und jage nach dem vorgesteckten Ziel, nach dem Kleinod, welches vorhält die himmlische Berufung Gottes in Christo Jesu. / Matthäus 9,9-13 -- 9 Und da Jesus von dannen ging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm. 10 Und es begab sich, da er zu Tische saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tische mit Jesu und seinen Jüngern. 11 Da das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isset euer Meister mit den Zöllnern und Sündern? 12 Da das Jesus hörte, sprach er zu ihnen: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken. 13 Gehet aber hin und lernet, was das sei: "Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer." Ich bin gekommen die Sünder zur Buße zu rufen, und nicht die Gerechten.

(Mittwoch, 23. Januar 1952)

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Zuletzt geändert am 13.02.2019 20:48 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)