BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 434 (Abrahams Vorkehrungen, dass Isaak keine Kanaaniterin, sondern eine Frau aus seiner Verwandtschaft heiratet)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

49. Abrahams Vorkehrungen, dass Isaak keine Kanaaniterin, sondern eine Frau aus seiner Verwandtschaft heiratet (1. Mose 24,1-4)


1. MOSE 24,3-4

3 und schwöre mir bei dem HERRN, dem Gott des Himmels und der Erde, daß du meinem Sohn kein Weib nehmest von den Töchtern der Kanaaniter, unter welchen ich wohne, 4 sondern daß du ziehst in mein Vaterland und zu meiner Freundschaft und nehmest meinem Sohn Isaak ein Weib.

SPRÜCHE 14,12-14

12 Es gefällt manchem ein Weg wohl; aber endlich bringt er ihn zum Tode. 13 Auch beim Lachen kann das Herz trauern, und nach der Freude kommt Leid. 14 Einem losen Menschen wird's gehen wie er handelt; aber ein Frommer wird über ihn sein.

Abraham sprach also zu Elieser: „Nimm meinem Sohne Isaak ja keine Frau von den Töchtern der Kanaaniter, sondern in mein Heimatland und zu meiner Verwandtschaft sollst du gehen und von dort meinem Sohne eine Frau zu führen!“ Wie vielfach ist es doch heute bei Gläubigen der Fall, daß man es in der Frage der Verlobung und Verheiratung nicht tief und ernst genug nimmt, sich nach dem Willen Gottes zu richten! Abraham war es ein heiliger Ernst damit. Er nahm Elieser beiseite und ließ ihn schwören, um es ihn tief empfinden zu lassen, daß es sich um eine hochbedeutsame und heilige Sache handle. - Keine Lebensentscheidung wirkt ja gewaltiger auf die Gestaltung des inneren und äußeren Lebens als gerade die Verbindung zweier Menschen in Verlobung und Ehe. Denn die beiden werden dadurch zu einer Einheit verbunden: Jeder wirkt ununterbrochen während der ganzen Lebenszeit auf den andern. Mögen diese zwei Menschen sein, wer sie wollen - sie fördern entweder einer den andern auf seinem Lebenswege, oder sie halten sich gegenseitig auf im inneren Leben! (Lies Luk. 1,5.6; KoI. 3,18.19.)

Lukas 1,5.6 -- 5 Zu der Zeit des Herodes, des Königs von Judäa, war ein Priester von der Ordnung Abia, mit Namen Zacharias, und sein Weib war von den Töchtern Aarons, welche hieß Elisabeth. 6 Sie waren aber alle beide fromm vor Gott und wandelten in allen Geboten und Satzungen des HERRN untadelig. / Kolosser 3,18.19 -- 18 Ihr Weiber, seid untertan euren Männern in dem HERRN, wie sich's gebührt. 19 Ihr Männer, liebet eure Weiber und seid nicht bitter gegen sie.

Die wichtigste Lebensverbindung eines Gläubigen, wenn sie gesegnet sein soll, darf nur in der vollen, klaren Überzeugung geschlossen werden, daß diese Verbindung dem Willen Gottes über unser Leben entspricht. Andernfalls löst sich der Gläubige bei diesem Schritt von der Führung des Herrn; er betritt einen Weg des Eigenwillens, auf welchem er unerwartet bittere Früchte ernten muß. - Erst vor kurzem erzählte mir eine Frau, die einen ganz unbekehrten Mann geheiratet hat: „Ich bin eben einen eigenen Weg gegangen, darum dieses Unglück!“ (Lies 2. Kor. 6,14-18; [Spr. 22,24.25; vgl. Ps. 106,35-43.])

2. Korinther 6,14-18 -- 14 Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? 16 Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: "Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. 17 Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen 18 und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige HERR."/ Sprüche 22,24.25 -- 24 Geselle dich nicht zum Zornigen und halte dich nicht zu einem grimmigen Mann; 25 du möchtest seinen Weg lernen und an deiner Seele Schaden nehmen. / Psalm 106,35-43 -- 35 sondern sie mengten sich unter die Heiden und lernten derselben Werke 36 und dienten ihren Götzen; die wurden ihnen zum Fallstrick. 37 Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den Teufeln 38 und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und ihrer Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, daß das Land mit Blutschulden befleckt ward; 39 und verunreinigten sich mit ihren Werken und wurden abgöttisch mit ihrem Tun. 40 Da ergrimmte der Zorn des HERRN über sein Volk, und er gewann einen Greuel an seinem Erbe 41 und gab sie in die Hände der Heiden, daß über sie herrschten, die ihnen gram waren. 42 Und ihre Feinde ängsteten sie; und sie wurden gedemütigt unter ihre Hände. 43 Er errettete sie oftmals; aber sie erzürnten ihn mit ihrem Vornehmen und wurden wenig um ihrer Missetat willen.

Hat das nicht uns allen Wichtiges zu sagen?

(Sonntag, 6. Januar 1952)

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