BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 378 (Lot darf nach Zoar flüchten, weswegen diese Stadt nicht vernichtet wird)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

31. Lot darf nach Zoar flüchten, weswegen diese Stadt nicht vernichtet wird (1. Mose 19,17-22)


1. MOSE 19,18-22

18 Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr! 19 Siehe, dieweil dein Knecht Gnade gefunden hat vor deinen Augen, so wollest du deine Barmherzigkeit groß machen, die du an mir getan hast, daß du meine Seele am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf den Berg retten; es möchte mich ein Unfall ankommen, daß ich stürbe. 20 Siehe, da ist eine Stadt nahe, darein ich fliehen kann, und sie ist klein; dahin will ich mich retten (ist sie doch klein), daß meine Seele lebendig bleibe. 21 Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch in diesem Stück dich angesehen, daß ich die Stadt nicht umkehre, von der du geredet hast. 22 Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis daß du hineinkommst. Daher ist diese Stadt genannt Zoar.

PHILIPPER 4,13

13 Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht, Christus.

„Ich kann mich doch nicht auf einen Berg retten“, sprach Lot! „Es möchte mir ein Unfall begegnen, daß ich stürbe!“ Kind Gottes, frage doch nicht, was du kannst, sondern was dein Gott zu tun vermag und was Er dich heißt! Wohin Er dich führt, dahin kann und wird Er dich auch bringen, wenn du Ihm wirklich vertraust und gehorchst! Du magst im Blick auf deine eigenen Kräfte und Verhältnisse sprechen: „Ich kann nicht!“ aber laß dies nicht dein letztes Wort sein, sondern füge hinzu: „Herr, ich vertraue Dir! Wenn Du mich gehen heißt, dann gibst Du mir auch sicherlich die nötige Kraft! Du hast mich ja nicht gerettet und gewonnen, um mich dann auf halbem Wege stecken zu lassen; das sieht Dir nicht gleich, mein Gott!“ [Lies 2. Kor. 3,5-6; vgl. 2. Mose 4,10-12; Jer. 1,4-9.]

2. Korinther 3,5-6 -- 5 Nicht, daß wir tüchtig sind von uns selber, etwas zu denken als von uns selber; sondern daß wir tüchtig sind, ist von Gott, 6 welcher auch uns tüchtig gemacht hat, das Amt zu führen des Neuen Testaments, nicht des Buchstaben, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig. / 2. Mose 4,10-12 -- 10 Mose aber sprach zu dem HERRN: Ach mein HERR, ich bin je und je nicht wohl beredt gewesen, auch nicht seit der Zeit, da du mit deinem Knecht geredet hast; denn ich habe eine schwere Sprache und eine schwere Zunge. 11 Der HERR sprach zu ihm: Wer hat dem Menschen den Mund geschaffen? Oder wer hat den Stummen oder Tauben oder Sehenden oder Blinden gemacht? Habe ich's nicht getan, der HERR? 12 So geh nun hin: Ich will mit deinem Munde sein und dich lehren, was du sagen sollst. / Jeremia 1,4-9 -- 4 Und des HERRN Wort geschah zu mir und sprach: 5 Ich kannte dich, ehe denn ich dich im Mutterleibe bereitete, und sonderte dich aus, ehe denn du von der Mutter geboren wurdest, und stellte dich zum Propheten unter die Völker. 6 Ich aber sprach: Ach Herr, HERR, ich tauge nicht, zu predigen; denn ich bin zu jung. 7 Der HERR sprach aber zu mir: Sage nicht: "Ich bin zu jung"; sondern du sollst gehen, wohin ich dich sende, und predigen, was ich dich heiße. 8 Fürchte dich nicht vor ihnen; denn ich bin bei dir und will dich erretten, spricht der HERR. 9 Und der HERR reckte seine Hand aus und rührte meinen Mund an und sprach zu mir: Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund.

Wäre es jetzt nicht hohe Zeit gewesen, daß Lot dem Engel des Herrn unbedingt gefolgt wäre und vertraut hätte, daß Gott ihn sicher an den Ort bringen werde, den Er zu seiner Bergung auserwählt hatte? Himmel und Erde müssen ja doch zurücktreten und alles Sichtbare und Unsichtbare muß zusammenwirken zum Besten derer, die Gott sich auserwählt hat! Eher müsste alles stille stehen, als daß Gott mit ihnen, Seinen Erlösten, nicht zum Ziele käme – vorausgesetzt allerdings, daß das Kind Gottes selbst Gottes hohe Absichten und Pläne nicht hindert oder gar durchkreuzt! Leider ist dies ja in den allermeisten Fällen Tatsache! Das müssen wir mit tiefem Bedauern und Erschrecken feststellen. Um so entschlossener mögen die wenigen Getreuen und Geheiligten des Herrn sprechen: „Wir aber wollen solche sein, die mit Standhaftigkeit und Ausdauer in dem heißen Kampf, der von uns gefordert wird, dem Ziel entgegeneilen!“ [Lies Hebr. 12,1-3; 3,1.12-15.]

Hebräer 12,1-3 -- 1 Darum wir auch, dieweil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns ablegen die Sünde, so uns immer anklebt und träge macht, und lasset uns laufen durch Geduld in dem Kampf, der uns verordnet ist. 2 und aufsehen auf Jesum, den Anfänger und Vollender des Glaubens; welcher, da er wohl hätte mögen Freude haben, erduldete das Kreuz und achtete der Schande nicht und hat sich gesetzt zur Rechten auf den Stuhl Gottes. 3 Gedenket an den, der ein solches Widersprechen von den Sündern wider sich erduldet hat, daß ihr nicht in eurem Mut matt werdet und ablasset. / Hebräer 3,1.12-15 -- 1 Derhalben, ihr heiligen Brüder, die ihr mit berufen seid durch die himmlische Berufung, nehmet wahr des Apostels und Hohenpriesters, den wir bekennen, Christus Jesus ... 12 Sehet zu, liebe Brüder, daß nicht jemand unter euch ein arges, ungläubiges Herz habe, das da abtrete von dem lebendigen Gott; 13 sondern ermahnet euch selbst alle Tage, solange es "heute" heißt, daß nicht jemand unter euch verstockt werde durch Betrug der Sünde. 14 Denn wir sind Christi teilhaftig geworden, so wir anders das angefangene Wesen bis ans Ende fest behalten. 15 Indem gesagt wird: "Heute, so ihr seine Stimme hören werdet, so verstocket eure Herzen nicht, wie in der Verbitterung geschah"

(Freitag, 13. April 1951)

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