BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

5. Warum Abram weiter nach Ägypten gezogen ist (1. Mose 12,9-13)


1. MOSE 12,9.10

9 Darnach zog Abram weiter und zog aus ins Mittagsland. 10 Es kam aber eine Teuerung in das Land. Da zog Abram hinab nach Ägypten, daß er sich daselbst als ein Fremdling aufhielte; denn die Teuerung war groß im Lande.

2. PETRUS 2,20-22

20 Denn so sie entflohen sind dem Unflat der Welt durch die Erkenntnis des HERRN und Heilandes Jesu Christi, werden aber wiederum in denselben verflochten und überwunden, ist mit ihnen das Letzte ärger geworden denn das Erste. 21 Denn es wäre ihnen besser, daß sie den Weg der Gerechtigkeit nicht erkannt hätten, als daß sie erkennen und sich kehren von dem heiligen Gebot, das ihnen gegeben ist. 22 Es ist ihnen widerfahren das wahre Sprichwort: "Der Hund frißt wieder, was er gespieen hat;" und: "Die Sau wälzt sich nach der Schwemme wieder im Kot."

Abraham zog hinab nach Aegypten, ohne sich mit seinem himmlischen Schutzherrn zu beraten. Das war wirklich ein verderblicher Irrtum! Doch wieviele Kinder Gottes fallen heute in den gleichen Fehler. Sie nennen sich gläubig, aber im Augenblick der Angst greifen sie zu einer Art und Weise der Selbsthilfe die mindestens höchst fraglich ist. Auf solche Weise säen sie sich eine Saat aus, die hernach ihnen großen Schaden bringt, um sich für den Augenblick aus einer nur geringen Verlegenheit zu ziehen! - Gläubige Mädchen gehen mit Weltmenschen ein Ehebündnis ein – nur um über irgendeine finanzielle Krise hinwegzukommen. Ein christlicher Kaufmann nimmt einen gottlosen Geschäftsteilhaber an, um Kapital für sein Geschäft zu bekommen. – O wieviele Kinder Gottes in den verschiedensten Ständen und Lagen bewerben sich um den Beistand der Welt statt sich im Glauben an ihren herrlichen, reichen Gott zu wenden! – Das Wort Gottes sagt: „Gestaltet eure Lebensführung nicht nach der Welt Weise und seid ihr nicht gleich. Bildet euch nicht nach den Grundsätzen dieser Weltzeit, sondern laßt euch vielmehr umwandeln, da ihr ja einen neuen Sinn empfangen habt. Dann werdet ihr auch imstande sein, zu prüfen und zu erkennen, was der Wille Gottes ist!“ [Röm. 12,1.2; vgl. 1. Kor. 3,19.]

Römer 12,1.2 -- 1 Ich ermahne euch nun, liebe Brüder, durch die Barmherzigkeit Gottes, daß ihr eure Leiber begebet zum Opfer, das da lebendig, heilig und Gott wohlgefällig sei, welches sei euer vernünftiger Gottesdienst. 2 Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille. / 1. Korinther 3,19 -- Denn dieser Welt Weisheit ist Torheit bei Gott. Denn es steht geschrieben: "Die Weisen erhascht er in ihrer Klugheit."

An anderer Stelle schreibt der Apostel Paulus den Kindern Gottes: „Nun muß ich euch im Namen unseres Herrn noch aufs eindringlichste mahnen: bewegt euch nicht so wie die Unbekehrten, die in so oberflächlichem, törichtem Sinn dahingehen. Ihr Denken, ihr Verstand ist verfinstert; Gott und dem göttlichen Leben sind sie infolge ihrer Unwissenheit und Herzensverstockung ganz entfremdet; alles sittliche Empfinden ist ihnen abhanden gekommen; und so haben sie sich der Ausschweifung hingegeben und frönen nun in unersättlicher Gier jeder Art von Unreinheit!“ ([Eph. 4,17-24]

Epheser 4,17-24 -- 17 So sage ich nun und bezeuge in dem HERRN, daß ihr nicht mehr wandelt, wie die andern Heiden wandeln in der Eitelkeit ihres Sinnes, 18 deren Verstand verfinstert ist, und die entfremdet sind von dem Leben, das aus Gott ist, durch die Unwissenheit, so in ihnen ist, durch die Blindheit ihres Herzens; 19 welche ruchlos sind und ergeben sich der Unzucht und treiben allerlei Unreinigkeit samt dem Geiz. 20 Ihr aber habt Christum nicht also gelernt, 21 so ihr anders von ihm gehört habt und in ihm belehrt, wie in Jesu ein rechtschaffenes Wesen ist. 22 So legt nun von euch ab nach dem vorigen Wandel den alten Menschen, der durch Lüste im Irrtum sich verderbt. 23 Erneuert euch aber im Geist eures Gemüts 24 und ziehet den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit.

(Lies 2. Kor. 6,14-18; Jak. 4,4.5; 1. Joh. 5,4.5.)

2. Korinther 6,14-18 -- 14 Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? 16 Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: "Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. 17 Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen 18 und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige HERR." / Jakobus 4,4.5 -- 4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein. 5 Oder lasset ihr euch dünken, die Schrift sage umsonst: Der Geist, der in euch wohnt, begehrt und eifert? / 1. Johannes 5,4.5 -- 4 Denn alles, was von Gott geboren ist, überwindet die Welt; und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat. 5 Wer ist aber, der die Welt überwindet, wenn nicht, der da glaubt, daß Jesus Gottes Sohn ist?

Sehen wir nicht dieses Versinken der Menschen in Sünde und Schande jeden Tag schrecklicher um uns her?

(Dienstag, 4. Juli 1950)

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Zuletzt geändert am 17.01.2014 19:59 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)