BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose -- 274 (Der leise Anfang des Heilsplans des HERRN: Auszugsgebot und Segensverheißung an Abram)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
D. ABRAHAM, seine Verwandtschaft und seine acht Söhne (1. Mose 11,10 - 25,18)

2. Der leise Anfang des Heilsplans des HERRN: Auszugsgebot und Segensverheißung an Abram (1. Mose 12,1-3)


1. MOSE 12,3

3 Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden.

GALATER 3,6-9

6 Gleichwie Abraham hat Gott geglaubt und es ist ihm gerechnet zur Gerechtigkeit. 7 So erkennet ihr ja, daß, die des Glaubens sind, das sind Abrahams Kinder. 8 Die Schrift aber hat es zuvor gesehen, daß Gott die Heiden durch den Glauben gerecht macht; darum verkündigte sie dem Abraham: "In dir sollen alle Heiden gesegnet werden." 9 Also werden nun, die des Glaubens sind, gesegnet mit dem gläubigen Abraham.

Gott fährt fort und spricht zu Abraham: „In dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter der Erde!“ Bis hierher hielt sich die Verheißung Gottes im Rahmen des Begreifbaren. Bis jetzt wandte sich die Verheißung Gottes allein Abraham zu, doch unsere heutigen Worte stoßen durch die kleine Welt Abrahams hindurch, so daß der Blick frei wird in die ganze Welt Gottes. Alles, was sich an Verheißungen und Aussichten hinter dem großen Aufbruch auftut, den Gott von Abraham hier forderte, meint nun nicht nur Abrahams und seiner Nachkommen Segen, sondern das Heil der ganzen Welt!“ Wenn Gott hinter dem Wort: „Geh aus“, Seinen Knecht Abraham in die weitgehendste Segnung hineinblicken läßt, wirbt Er ihn zugleich zum Werkzeug und Mitarbeiter an der Segnung aller Geschlechter des Erdbodens! [Lies 1. Kor. 3,9-15.]

1. Korinther 3,9-15 -- 9 Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerwerk und Gottes Bau. 10 Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt als weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeglicher aber sehe zu, wie er darauf baue. 11 Einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus. 12 So aber jemand auf diesen Grund baut Gold, Silber, edle Steine, Holz, Heu, Stoppeln, 13 so wird eines jeglichen Werk offenbar werden: der Tag wird's klar machen. Denn es wird durchs Feuer offenbar werden; und welcherlei eines jeglichen Werk sei, wird das Feuer bewähren. 14 Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er Lohn empfangen. 15 Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er selbst aber wird selig werden, so doch durchs Feuer.

Abraham schaute hier in Fernen und Weiten, die er nicht mehr ermessen konnte. Nur soviel wurde deutlich: Der Entschluß, den er jetzt faßt und ausführen wird, soll für die ganze Menschheit Bedeutung gewinnen. Abraham hat gewiß nicht gleich alles fassen können, was in diesen Verheißungen eingeschlossen war, aber hochbeglückt wird er doch diesen göttlichen Worten gelauscht und noch später, in stillen Stunden darüber nachgedacht haben, um mehr und mehr ihre Tiefe, Weite und Höhe zu erfassen. Er hat diese Verheißungen – jedes einzelne Wort derselben – gläubig in sein Herz aufgenommen, darin aufbewahrt und weiter darüber nachgedacht. Gar leicht hätte der Patriarch das, was er in seinem Vaterland, in seiner Verwandtschaft und in seines Vaters Haus besaß, diesen göttlichen Verheißungen vorziehen können. Die Welt sagt in einem solchen Fall: „Ein Sperling in der Hand ist besser als eine Taube auf dem Dach!“ Abraham aber dachte nicht so. [Lies Ps. 84,10-12.]

Psalm 84,10-12 (Lu 11-13) -- 11 Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser denn sonst tausend; ich will lieber der Tür hüten in meines Gottes Hause denn wohnen in der Gottlosen Hütten. 12 Denn Gott der HERR ist Sonne und Schild; der HERR gibt Gnade und Ehre: er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. 13 HERR Zebaoth, wohl dem Menschen, der sich auf dich verläßt!

Der natürliche Mensch sieht auf das Sichtbare – der vom Heiligen Geist gewirkte Glaube dagegen schaut auf das Unsichtbare und Zukünftige. [Lies 2. Kor.4,7-10.16-18.]

2.Korinther 4,7-10.16-18 -- 7 Wir haben aber solchen Schatz in irdischen Gefäßen, auf daß die überschwengliche Kraft sei Gottes und nicht von uns. 8 Wir haben allenthalben Trübsal, aber wir ängsten uns nicht; uns ist bange, aber wir verzagen nicht; 9 wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen; wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um; 10 und tragen allezeit das Sterben des HERRN Jesu an unserm Leibe, auf daß auch das Leben des HERRN Jesu an unserm Leibe offenbar werde. ... 16 Darum werden wir nicht müde; sondern, ob unser äußerlicher Mensch verdirbt, so wird doch der innerliche von Tag zu Tag erneuert. 17 Denn unsre Trübsal, die zeitlich und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen wichtige Herrlichkeit 18 uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.

(Donnerstag, 27. April 1950)

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