BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
C. NOAH und seine Nachkommen (1. Mose 6,1 - 11,9)

1. Gottessöhne nehmen sich Menschentöchter zu Frauen und die Folgen (1. Mose 6,1-4)


1. MOSE 6,1.2

1 Da sich aber die Menschen begannen zu mehren auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, 2 da sahen die Kinder Gottes nach den Töchtern der Menschen, wie sie schön waren, und nahmen zu Weibern, welche sie wollten.

2. KORINTHER 6,14 - 7,1

6,14 Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis? 15 Wie stimmt Christus mit Belial? Oder was für ein Teil hat der Gläubige mit dem Ungläubigen? 16 Was hat der Tempel Gottes für Gleichheit mit den Götzen? Ihr aber seid der Tempel des lebendigen Gottes; wie denn Gott spricht: "Ich will unter ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein. 17 Darum gehet aus von ihnen und sondert euch ab, spricht der HERR, und rührt kein Unreines an, so will ich euch annehmen 18 und euer Vater sein, und ihr sollt meine Söhne und Töchter sein, spricht der allmächtige HERR." 7,1 Dieweil wir nun solche Verheißungen haben, meine Liebsten, so lasset uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und fortfahren mit der Heiligung in der Furcht Gottes.

Die Vermengung dessen, was von Gott, mit dem, was vom Menschen und von der Welt ist, bedeutet eine besondere Form der Verführung für uns Gläubige und einen leider nur zu wirksamen Kunstgriff Satans. Gottes Grundsatz für Sein Volk ist: Trennung von allem Bösen. Diesen Grundsatz können wir niemals ohne innersten Schaden für Gottes Sache verletzen. Wie gefahrvoll und schädigend eine Verbindung zwischen Gotteskindern und Weltkindern wirkt, das sieht man an dem Beispiel Salomos. Dieser weiseste unter den Königen wurde durch seine ausländischen Frauen verleitet, von dem lebendigen Gott abzufallen und heidnischen Göttern zu opfern. Deshalb wurde der Herr zornig über Salomo und entzog ihm Seine Segnungen. [Lies 1. Kön. 11,1-13; vgl. 1. Kön. 16,29-33.]

1. Könige 11,1-13 -- 1 Aber der König Salomo liebte viel ausländische Weiber: Die Tochter Pharaos und moabitische, ammonitische, edomitische, sidonische und hethitische, 2 von solchen Völkern, davon der HERR gesagt hatte den Kindern Israel: Gehet nicht zu ihnen und laßt sie nicht zu euch kommen; sie werden gewiß eure Herzen neigen ihren Göttern nach. An diesen hing Salomo mit Liebe. 3 Und er hatte siebenhundert Weiber zu Frauen und dreihundert Kebsweiber; und seine Weiber neigten sein Herz. 4 Und da er nun alt war, neigten seine Weiber sein Herz den fremden Göttern nach, daß sein Herz nicht ganz war mit dem HERRN, seinem Gott, wie das Herz seines Vaters David. 5 Also wandelte Salomo Asthoreth, der Göttin derer von Sidon, nach und Milkom, dem Greuel der Ammoniter. 6 Und Salomo tat, was dem HERRN übel gefiel, und folgte nicht gänzlich dem HERRN wie sein Vater David. 7 Da baute Salomo eine Höhe Kamos, dem Greuel der Moabiter, auf dem Berge, der vor Jerusalem liegt, und Moloch, dem Greuel der Ammoniter. 8 Also tat Salomo allen seinen Weibern, die ihren Göttern räucherten und opferten. 9 Der HERR aber ward zornig über Salomo, daß sein Herz von dem HERRN, dem Gott Israels, abgewandt war, der ihm zweimal erschienen war 10 und ihm solches geboten hatte, daß er nicht andern Göttern nachwandelte, und daß er doch nicht gehalten hatte, was ihm der HERR geboten hatte. 11 Darum sprach der HERR zu Salomo: Weil solches bei dir geschehen ist, und hast meinen Bund und meine Gebote nicht gehalten, die ich dir geboten habe, so will ich auch das Königreich von dir reißen und deinem Knecht geben. 12 Doch bei deiner Zeit will ich's nicht tun um deines Vaters David willen; sondern von der Hand deines Sohnes will ich's reißen. 13 Doch ich will nicht das ganze Reich abreißen; einen Stamm will ich deinem Sohn geben um Davids willen, meines Knechtes, und um Jerusalems willen, das ich erwählt habe. / 1. Könige 16,29-33 -- 29 Im achunddreißigsten Jahr Asas, des Königs Juda's, ward Ahab, der Sohn Omris, König über Israel, und regierte über Israel zu Samaria zweiundzwanzig Jahre 30 und tat was dem HERRN übel, gefiel, über alle, die vor ihm gewesen waren. 31 Und es war ihm ein Geringes, daß er wandelte in der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats, und nahm dazu Isebel, die Tochter Ethbaals, des Königs zu Sidon, zum Weibe und ging hin und diente Baal und betete ihn an 32 und richtete Baal einen Altar auf im Hause Baals, das er baute zu Samaria, 33 und machte ein Ascherabild; daß Ahab mehr tat, den HERRN, den Gott Israels, zu erzürnen, denn alle Könige Israels, die vor ihm gewesen waren.

in ähnlicher Weise wurden schon in jener alten Zeit, bei der wir hier stehen, was noch übrig war von den Söhnen der Heiligen in das Verderben der Welt hineingerissen. Sie durchbrachen die von Gott gesetzten Schranken, wurden Gott ungehorsam und rissen sich los von dem Schutz der göttlichen Ordnung. – Es ist ja ein ganz ungöttlicher, von Gott verbotener Weg, wenn Gläubige mit Ungläubigen, Wiedergeborene mit fleischlich gesinnten Menschen Verbindungen eingehen und gar Ehen schließen. Kinder Gottes und Kinder der Welt passen so wenig zusammen wie Tag und Nacht – wie Christus und Belial! Ein alter Ausleger sagt: Man kann den ernsten Willen haben, eine wahrhaft christliche Ehe zu schließen. Doch wenn man nicht achtsam ist, fällt man gerade hier in eine tiefe Grube! Der Mensch, den man erwählt, kann einen sehr christlichen Schein annehmen und auch gläubig sprechen, bis er sein Ziel erreicht hat. Dann aber wirft er die christliche Maske ab und zeigt sich in seiner wahren Gestalt. Du aber bist gefangen und in ein tiefes Lebensunglück für immer geraten! [Lies 1. Kor. 15,33.34; Spr. 22,24.25.]

1. Korinther 15,33.34 -- 33 Lasset euch nicht verführen! Böse Geschwätze verderben gute Sitten. 34 Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn etliche wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande. / Sprüche 22,24.25 -- 24 Geselle dich nicht zum Zornigen und halte dich nicht zu einem grimmigen Mann; 25 du möchtest seinen Weg lernen und an deiner Seele Schaden nehmen.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:48 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)