BIBELLESEZETTEL von Chr. von Viebahn

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Startseite -- Bücher AT -- 1. Mose – 199 (Die zehn Generationen von Adam bis Noah)
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DAS ERSTE BUCH MOSE (Genesis)
B. ADAM und seine Nachkommen (1. Mose 2,4b - 5,32)

23. Die zehn Generationen von Adam bis Noah (1. Mose 5,1-32)


1. MOSE 5,25-32

25 Methusalah war hundertsiebenundachtzig Jahre alt und zeugte Lamech 26 und lebte darnach siebenhundert und zweiundachtzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter; 27 daß sein ganzes Alter ward neunhundert und neunundsechzig Jahre, und starb. 28 Lamech war hundertzweiundachtzig Jahre alt und zeugte einen Sohn 29 und hieß ihn Noah und sprach: Der wird uns trösten in unsrer Mühe und Arbeit auf der Erde, die der HERR verflucht hat. 30 Darnach lebte er fünfhundert und fünfundneunzig Jahre und zeugte Söhne und Töchter; 31 daß sein ganzes Alter ward siebenhundert siebenundsiebzig Jahre, und starb. 32 Noah war fünfhundert Jahre alt und zeugte Sem, Ham und Japheth.

PSALM 72,3-8

3 Laß die Berge den Frieden bringen unter das Volk und die Hügel die Gerechtigkeit. 4 Er wird das elende Volk bei Recht erhalten und den Armen helfen und die Lästerer zermalmen. 5 Man wird dich fürchten, solange die Sonne und der Mond währt, von Kind zu Kindeskindern. 6 Er wird herabfahren wie der Regen auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten. 7 Zu seinen Zeiten wird erblühen der Gerechte und großer Friede, bis daß der Mond nimmer sei. 8 Er wird herrschen von einem Meer bis ans andere und von dem Strom an bis zu der Welt Enden.

Henochs Sohn ist Methusala, der Mensch in der Bibel, von dem uns das höchste Lebensalter berichtet wird. Er lebte 969 Jahre! Doch erfahren wir nichts Besonderes aus diesem langen Leben! Wenn Gott die große Zahl der Menschen um dich her ansieht, findet Er in dir und deiner Lebenskennzeichnung etwas, das besonderen Wert in Seinen Augen hat? – Zu Mose, dem Manne Gottes sprach der Herr: „Ich kenne dich mit Namen und du hast auch Gnade gefunden in meinen Augen!“ [2. Mose 33,12-19.]

2. Mose 33,12-19 -- 12 Und Mose sprach zu dem HERRN: Siehe, du sprichst zu mir: Führe das Volk hinauf! und läßt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, so du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden. 13 Habe ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so laß mich deinen Weg wissen, damit ich dich kenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und siehe doch, daß dies Volk dein Volk ist. 14 Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; damit will ich dich leiten. 15 Er aber sprach zu ihm: Wo nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von dannen hinauf. 16 Denn wobei soll doch erkannt werden, daß ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, außer wenn du mit uns gehst, auf daß ich und dein Volk gerühmt werden vor allem Volk, das auf dem Erdboden ist? 17 Der HERR sprach zu Mose: Was du jetzt geredet hast, will ich auch tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen. 18 Er aber sprach: So laß mich deine Herrlichkeit sehen. 19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht alle meine Güte vorübergehen lassen und will ausrufen des HERRN Namen vor dir. Wem ich aber gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wes ich mich erbarme, des erbarme ich mich.

Und wie Kostbares konnte Gott aus seinem Leben machen zum Wohl und Heil des Volkes Israel, zum Lobpreis der göttlichen Gnade! – Von Methusalas Sohn, Lamech, erfahren wir nichts Besonderes. Doch aus dem Namen, den Lamech seinem Sohne gab, erkennen wir die gleiche Sehnsucht, die einst Eva erfüllte, als Gott ihr ihren Erstgeborenen schenkte: Sie hoffte sehnlichst, daß er schon der verheißene Retter und Erlöser sein möchte! Doch ach, wie sehr wurde sie gerade durch ihn enttäuscht! – Lamech hoffte also, daß dieses erstgeborene Söhnlein, der schon im Paradiese in Aussicht gestellte Retter und Helfer für die Menschheit sein möchte! Deshalb gab er ihm den Namen Noah, d. h. „Trost“, oder Ruhe!“ Damit eilte er im Glauben voraus und erwartete von Noah, was erst Christus Jesus, der Heiland der Welt, in Wahrheit den Menschen bringen konnte. – Er, der da spricht: „Kommt doch alle zu Mir her; ihr quält euch ja so ab und seid von schwerer Last bedrückt. Ich will euch erquicken und euch Ruhe schenken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von Mir; denn Ich bin mild und von Herzen demütig!“ [Matth. 11,28-30;vgl. Jer. 31,2b; Jer. 6,16.]

Matthäus 11,28-30 -- 28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. 29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. / Jeremia 31,2 -- 2 So spricht der HERR: Das Volk, so übriggeblieben ist vom Schwert, hat Gnade gefunden in der Wüste; Israel zieht hin zu seiner Ruhe. / Jeremia 6,16 -- 16 So spricht der HERR: Tretet auf die Wege und schauet und fraget nach den vorigen Wegen, welches der gute Weg sei, und wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele! Aber sie sprechen: Wir wollen's nicht tun!

Liebes Kind Gottes, bist du in Wahrheit und Wirklichkeit eine in Christus Jesus zur Ruhe gekommene Seele? [Lies Ps. 131,1-3; Joh. 10,10b.]

Psalm 131,1-3 -- 1 Ein Lied Davids im höhern Chor. HERR, mein Herz ist nicht hoffärtig, und meine Augen sind nicht stolz; ich wandle nicht in großen Dingen, die mir zu hoch sind. 2 Ja, ich habe meine Seele gesetzt und gestillt; so ist meine Seele in mir wie ein entwöhntes Kind bei seiner Mutter. 3 Israel, hoffe auf den HERRN von nun an bis in Ewigkeit! / Johannes 10,10 -- 10 Ein Dieb kommt nur, daß er stehle, würge und umbringe. Ich bin gekommen, daß sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

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Zuletzt geändert am 19.09.2013 10:47 Uhr | powered by PmWiki (pmwiki-2.2.109)